Wendelsteinrundfahrt 2009
Samstag 22. August 2009 von Andreas
Zum 20. Jubiläum wollten wir natürlich auch dabei sein und haben uns rechtzeitig Angemeldet. Diesmal sollte es “nur” die 50 Kilometer Strecke werden, denn Matthias hatte ja den Dominik im Fahrradanhänger dabei.
Endlich war es dann soweit, früh um 5:30 Uhr klingelte der Wecker und das Wetter versprach uns nichts Gutes. Aber es sollte ja besser werden, hoffen wir mal.
Gegen 6:30 Uhr waren wir im Auto und auf den Weg nach Au. Am Irschenberg dann unwetterartige Regengüsse, so dass das Wasser auf der Autobahn nicht richtig ablaufen konnte. Oh Mann, das kann ja heiter werden, da sind wir doch innerhalb von 10 Minuten durch.
Als wir in Au angekommen sind war dann wenigstens der Regen vorbei, 18 Grad, das konnte doch noch was werden. Regenjacke an, Regenhose und -gamoschen in den Rucksack. Dann erst mal die Startnummern holen und los.
Die Strassen trockneten auch recht schnell leicht ab, wir konnten dann nach zirka 10 Kilometern auch schon die Jacken ablegen und in die Rucksäcke verstauen.
Die Strecke ist wie immer herrlich, leider durch die tiefhängenden Wolken war die Aussicht doch ein wenig getrübt. Aber wir waren eine gute Truppe und somit konnte uns das ja nun Garnichts anhaben.
Am Seehammer See gab es dann nach zirka 17 Kilometer die erste kleine Verpflegungsstelle. Wie immer gut sortiert und liebevoll hergerichtet.
Nach einer kurzen Pause ging es dann weiter. Leider mussten wir uns hier dann die Jacken wieder anziehen, es war dann doch recht frisch geworden.
Die paar netten Bodenerhebungen die wir hatten wurden von uns allen recht gut gemeistert, Matthias hatte mit seinem Radanhänger zirka 30 Kilo mehr an Kampfgewicht zu stemmen.
Bei der zweiten Verpflegung ging es uns auch richtig gut. Kuchen, Wurstsemmeln, Obst, Riegel, Süßes und sogar lecker gegrillte Nürnberger Würstchen, für jeden was dabei. Heißen Tee gab es auch, das war heute bei den knapp 13-15 Grad auch mehr als nötig.
Der Kleine war die ganze Zeit über lieb und hat sich in seinem Wagen beschäftigt oder geschlafen.
3 Kilometer vor dem Ziel hat es uns dann doch noch ganz heftig erwischt. Es fing dermaßen an zu Regnen, das wir innerhalb kürzester Zeit vollkommen Nass waren. Hätte das nicht noch warten können?
Fazit: Wie immer sehr gut organisiert, Streckenführung war OK, obwohl etwas mehr Schilder nicht verkehrt gewesen wären. Streckposten habe ich nicht gesehen, bei der 50er Tour vielleicht auch nicht so notwendig. Verpflegung war mehr als Spitze.
Wir sind das zweite mal dabei gewesen und werden das im kommenden Jahr auf alle Fälle wiederholen, dann fahr ich aber wieder die 115er Strecke.
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