1. Zeitfahren – Spreewaldmarathon

Lange habe ich immer irgendwie überlegt, ein Zeitfahren, och – des wäre doch auch mal richtig cool.

Zum Glück gibt es die ein oder andere Möglichkeit für uns Jedermänner, jedes Jahr auch beim Spreewaldmarathon. Da wir nun schon das 2. mal beim Marathon dabei sind, kann man ja auch gleich den Freitag nutzen und am Zeitfahren teilnehmen.

Nach der Anmeldung ging der Stress aber richtig los….was mache ich jetzt!?
Wie trainieren, was mit dem Rad machen, Scheibenrad – ja-nein, Essen und vor allem wie schlage ich mich, wie ist der Start, wie die Strecke.
Strecke ok, die konnte man sich vom letzten Jahr anschauen, die Zeiten auch und vor allem auch staunen, was die anderen Jedermänner da bei den 8 km auf die Strasse schmeißen. Phu, 40er Schnitt und mehr, das wird hart…
Meine erste Anlaufstelle war die Tour Zeitung, hier habe ich auch sofort eine sehr gute Antwort erhalten, was man wie am besten macht. Wie Trainiert man, was ißt man ein paar Stunden vorher etc. Vielen Dank hier an Robert Kühnen.

Nun musste ich nur hoffen, das das Wetter hier mitspielt und ich ein wenig trainieren kann. Immer wieder mal auf dem Weg zur oder von der Arbeit versuchte ich mit meinem Winterrennrad die 8 km Zeitfahren zu testen. Stolz war ich auf manche Zeiten und redete mir auch die Welt schön, hast ja die olle Kiste unterm Hintern, Winterreifen, die haben eh einen hohen Rollwiederstand und kalt ist es auch.
Dennoch, je näher die Tage um Ostern heranrückten, um so unruhiger wurde ich. Das Wetter und die Arbeit zwangen mich leider dazu, das ich mit meinem Scott kein Zeittraining machen konnte, umgebaut hatte ich es aber schon.

Naja, was sollte man machen, es ging nicht mehr zu ändern, der Termin war da. Das Wetter sollte trocken bleiben, die Strecke wurde auch angepasst 6,3 km, schöne Strasse, die konnte ich mir im Vorfeld schon mal anschauen. Leider holte ich mir zwei Tage vorher einen Schnupfen – ohnein, das nun nicht auch noch…egal, wenn es nicht zum Fieber kommt fahr ich.
16:01:30 war mein Start, Mittags einen Teller Nudel, dann gegen 14.30 los um von unserer Unterkunft in Lübben die 16 km nach Straupitz zu radeln. Dies wollte ich auch gleich zum Aufwärem nutzen. Startunterlagen holen und warten – hippelig und aufgeregt. Gegen 15:40 rollte ich noch mal kurz zum Aufwärmen los, dann wurde ich auch schon aufgerufen, immer in vierer Gruppen, ich war der 4. Starter.
Es war kein Start vom Podest, aber wir wurden von einem Starthelfer gehalten, der machte das sehr gut. Dann ging es los, die ersten 3 km gab es ganz leichten seitlichen Rückenwind, ich fühlte mich gut, der Schnupfen störte nicht. Die Strasse war perfekt, trocken und rollte auch sehr gut. Vor der Wendestelle konnte ich den 30 sec vor mir gestarteten Rennfahrer sehen, den wollte ich haben, schaffte ich dann auch recht schnell. Den 2. Starter sah ich dann zirka 1,5 km vor dem Ziel, den schaffe ich auch noch, dachte und hoffte ich. Leider war auf der Rückrunde der Wind von schräg-vorn, direkt vor Straupitz ging es leicht hoch, das zog mir irgendwie den Saft aus den Knochen, mein Hals war trocken, die Sahara war dagegen ein Feuchtgebiet…somit konnte ich den Fahrer nicht mehr einholfen, ein paar Meter fehlten mir.

Meine Zeit war dennoch sehr gut, 10:01.497 🙂 (Schnitt 38,15 km/h), ich war Stolz, am Ende ein wenig traurig, das mir hier 2 sec für unter die 10 fehlten…. 🙁

Aber, ich komme wieder…!!!! Ich brauch dringend ein Scheibenrad…!!!


Endlich Mallorca

Sehr lange habe ich überlegt, ob ich irgendwann mal nach Malorca möchte…
Mallorca = Ballerman, mehr kennt man ja eigentlich nicht, aber es gibt auch schöne Ecken, Ballerman ist halt nur ein unter 0.1 % Anteil der doch sehr schönen Insel.
Somit war dann doch, auch nach vielen Informationen von lieben Freunden klar, wir buchen Mallorca und nicht Zypern oder die Adria. Philipp´s Bike Team machte es möglich, ein Rundumsorglos-Paket war schnell gebucht.
Pünktlich einen Tag vor meinem großen halben Jahrhunderttag setzten wir uns in München bei 3 Grad in den Flieger und sind am späten Abend bei 15 Grad in Palma gelandet.

Dort wartete schon unser Tranfser und brachte uns nach Santa Ponca in´s sehr schöne Hotel direkt am Meer.
Wir waren schon vom ersten Anblick der Empfangshalle begeistert, sowie vom Empfang der Damen an der Rezeption.
Schnell in´s Zimmer und ab zum Restaurant, das Abendessen wartete auf uns, das mehr als nur perfekt war.

Vatti.Bike

In den kommenden Tagen werde ich die Webseite wieder aufleben lassen.

 

Andreas Schier
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