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Ein Blog meiner Radtouren

Archiv für August, 2009

Ismaninger Radl-Biathlon

Sonntag 30. August 2009 von Andreas

Im letzten Jahr bin ich durch dummen Zufall auf den Ismaninger Radl-Biathlon gestoßen und dachte, das will ich auch mal machen. Also haben wir uns für das 2. Ismaninger Radl-Biathlon angemeldet. Franzi und Rainer war auch gleich begeistert mit dabei, nun fehlte nur noch ein passender Teamname. Der war aber recht schnell gefunden, wir vier sind keine orignial Bayern, also konnten wir doch nur ”de Zuagroasten” heißen. ;-)
Heute Morgen 9:30 ging es los. Erst Streckenbesichtigung, dann Schießübungen und schon ging es mit dem Quali los.
Das bedeutet, jedes Team fährt volle Pulle die Strecke lang, der dritte wird gewertet, geschoßen wird nicht. Hier hatten wir leider eine nicht so schöne Zeit von 4:03, aber was solls, wie waren ja auch nur zum Spaß dabei. Aber ein wenig Ehrgeiz entwickelt man ja immer.
Da wir aber zwei Mädels mit hatten, bekamen wir doch glatt noch 30 Sekunden gutgeschrieben. Als erste Startaufstellung hatten wir die Reihenfolge -Andreas-Franzi-Nicole-Rainer- gewählt. Somit musste ich als erster ran und hatte nur Mädels um mich drum rum, auch nicht schlecht, die anderen Teams fanden das auch entsprechend recht lustig.
Eine Runde fahren, dann maximal 7 Schuß für 5 Treffer (Strafrunden gab es auch) und wieder eine Runde, Schießen und als Abschluß noch eine Runde um den “Staffelstab” an den anderen zu übergeben.
Ich hatte genügend Zeit und Ruhe und habe meine beiden Schießübungen mit 10 Schuß und 10 Treffer, also mit 0 Strafrunden, erfolgreich durch geführt. Franzi scheint in der ersten Runde ein wenig zu schnell angegangen, sie musste leider 3 mal in die Strafrunde bei der zweiten Runde dann noch einmal. Aber sie meisterte es dennoch sehr gut. Nicole hat uns wie immer Überrascht und machte ihre erste Runde mit Null und die zweite mit einem Schießfehler mehr als gut. Rainer zog dann noch voll an und meisterte beide Runden mit null Schießfehlern. Stolz wie verrückt hatten wir in diesem Rennen den viert letzten gemacht. Mei war das schön.
Die Mädels glaubten, das war es gewesen, nein, wir durften dann noch im kleinen Finale mit antreten.
Diesmal änderten wir unsere Startaufstellung auf -Franzi-Nicole-Rainer-Andreas- weil wir beiden Kerle zum Schluß noch was rausholen wollten.
Franzi teilte sich das Rennen etwas besser ein und musste beim ersten mal einmal in die Strafrunde, beim zweiten Schißen schoß sie keine Fehler. Nicole wie immer beide Male 0 Fehler mit 11 Schuß. Rainer wie schon beim ersten Rennen auf volle Pulle und mit jeweils null Fehlern, auch ich verbrachte meine Runden mit null Schießfehlern.
Alles in allem ein sehr schöner Sonntag, das Wetter war super und passte zum gut organisierten Event. Leider fehlte ein wenig der direkte Wasseranschluß für die Radflaschen Befüllung und es waren nirgendswo Müllcontainer zu finden. Dennoch hat keiner der Teilnehmer seinen Müll an der Isar hinter lassen.
Wir kommen im nächsten Jahr auf alle Fälle wieder. ;-)

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Wendelsteinrundfahrt 2009

Samstag 22. August 2009 von Andreas

Zum 20. Jubiläum wollten wir natürlich auch dabei sein und haben uns rechtzeitig Angemeldet. Diesmal sollte es “nur” die 50 Kilometer Strecke werden, denn Matthias hatte ja den Dominik im Fahrradanhänger dabei.
Endlich war es dann soweit, früh um 5:30 Uhr klingelte der Wecker und das Wetter versprach uns nichts Gutes. Aber es sollte ja besser werden, hoffen wir mal.
Gegen 6:30 Uhr waren wir im Auto und auf den Weg nach Au. Am Irschenberg dann unwetterartige Regengüsse, so dass das Wasser auf der Autobahn nicht richtig ablaufen konnte. Oh Mann, das kann ja heiter werden, da sind wir doch innerhalb von 10 Minuten durch.
Als wir in Au angekommen sind war dann wenigstens der Regen vorbei, 18 Grad, das konnte doch noch was werden. Regenjacke an, Regenhose und -gamoschen in den Rucksack. Dann erst mal die Startnummern holen und los.
Die Strassen trockneten auch recht schnell leicht ab, wir konnten dann nach zirka 10 Kilometern auch schon die Jacken ablegen und in die Rucksäcke verstauen.
Die Strecke ist wie immer herrlich, leider durch die tiefhängenden Wolken war die Aussicht doch ein wenig getrübt. Aber wir waren eine gute Truppe und somit konnte uns das ja nun Garnichts anhaben.
Am Seehammer See gab es dann nach zirka 17 Kilometer die erste kleine Verpflegungsstelle. Wie immer gut sortiert und liebevoll hergerichtet.
Nach einer kurzen Pause ging es dann weiter. Leider mussten wir uns hier dann die Jacken wieder anziehen, es war dann doch recht frisch geworden.
Die paar netten Bodenerhebungen die wir hatten wurden von uns allen recht gut gemeistert, Matthias hatte mit seinem Radanhänger zirka 30 Kilo mehr an Kampfgewicht zu stemmen.
Bei der zweiten Verpflegung ging es uns auch richtig gut. Kuchen, Wurstsemmeln, Obst, Riegel, Süßes und sogar lecker gegrillte Nürnberger Würstchen, für jeden was dabei. Heißen Tee gab es auch, das war heute bei den knapp 13-15 Grad auch mehr als nötig.
Der Kleine war die ganze Zeit über lieb und hat sich in seinem Wagen beschäftigt oder geschlafen.
3 Kilometer vor dem Ziel hat es uns dann doch noch ganz heftig erwischt. Es fing dermaßen an zu Regnen, das wir innerhalb kürzester Zeit vollkommen Nass waren. Hätte das nicht noch warten können?

Fazit: Wie immer sehr gut organisiert, Streckenführung war OK, obwohl etwas mehr Schilder nicht verkehrt gewesen wären. Streckposten habe ich nicht gesehen, bei der 50er Tour vielleicht auch nicht so notwendig. Verpflegung war mehr als Spitze.
Wir sind das zweite mal dabei gewesen und werden das im kommenden Jahr auf alle Fälle wiederholen, dann fahr ich aber wieder die 115er Strecke.

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Bergel “heizen”

Montag 17. August 2009 von Andreas

Erst hatte ich im Plan, mit meinem Bruder direkt von zu Hause aus zum Schliersee zu fahren, aber Matthias hatte eine bessere Idee und uns sehr gute Tour Daten zur Verfügung gestellt.
Somit sind wir mit dem Auto am Morgen zur Kreuzstrasse gefahren, gerade mal 50 km von zu Hause entfernt und haben von dort aus unsere Rundtour gestartet.
Nach dem wir durch Weyarn gekommen sind, ging es am Mangfall unter die Autobahn durch, runter mit knapp 15%, hoch aber mit fetten 17%. Mein Bruder meisterte diesen Anstieg ohne vom Rad zu steigen, Respekt dem Flachlandtiroler. Der Tag konnte also gut werden.
Vorbei am Irschenberg immer schön weiter an der Leitzach, um in Pötzing am Biergarten unser wohl verdientes Mittagessen zu genießen. Mein Bruder sah recht glücklich aus und es ging ihm auch noch gut, somit hatte ich keine Bedenken, das er den restlichen Weg nicht meistern sollte.
Über Hundham ging es dann nach Fischbachau, um in Fischhausen links am Schliersee entlang zu radeln. In Miesbach ging es Richtung Westen, hier sollten wir noch einen kleinen Abstecher machen, irgendwie mussten wir ja auf die geplanten hm kommen. Von Holzkirchen aus ging es  schnurgerade wieder zum Bahnhof Kreuzstrasse zurück, den genauen Weg könnt Ihr Euch ja von meinen GPS Daten ablesen.
Alles in allem eine sehr schöne Tour, wunder schöne Berge, die man fährt und sieht. Diese Tour mache ich bestimmt noch einmal, sie ist absolut fahrenswert.

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Panoramaweg - Eberberger Forst

Sonntag 16. August 2009 von Andreas

Heute hatte ich im Plan, mit meinem Bruder (Rennrad und seinem neuen Treckingbike) den Münchner Süd-Osten zu erkunden. Ich hatte eine schöne Tour am Panoramaweg Isar-Inn um dann über den Ebersberger Forst wieder zurück nach Ismaning zu kommen. Das waren dann so ungefähr 80-90 Kilometer, recht flach gehalten mit einigen netten Bodenerhebungen. Schließlich sollte er ja nun dann doch endlich mal ein bißchen an Höhenmetern auf die Beine bekommen.
Das Wetter war wie die ganzen letzten Tage einfach nur Traumhaft, Sonnenschein pur und wenig Wind.
Zuerst ging es immer an der B471 lang, die zum Glück am Sonntag  nicht so voll und nervig ist. Danach ging es dann doch recht viel über kleine Nebenstrassen immer schön am Panoramaweg lang, obwohl ich hier nicht so den großen Wert darauf gelegt hatte. Mittag machten wir in Falkenberg, den kannten ich ja schon von der Tour mit Nicole und der ist wirklich gut und immer eine Pause wert.
Nach gutem Essen, mein Bruder trank nur Cola, hatte vom Freitag gelernt ging es ohne große schwere Beine dann weiter Richtung Grafing um in Ebersberg durch den Forst zu düsen.
Ohne weitere Pause sind wir dann nach knapp 87 Kilometern und um die 680 hm gut und gesund zu Hause angekommen.
Mal schauen, wie die morgige Tour wird.

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Isarradweg Richtung Wolfratshausen

Samstag 15. August 2009 von Andreas

Eigentlich hatten wir geplant, das wir endlich mal nach Wolfratshausen fahren, aber leider hat das wieder mal nicht geklappt, dazu aber später mehr.
Nach der gestrigen Tour im Münchner Nord-Osten sind wir heute morgen dennoch sehr gut aufgestanden, was sind schon 95 km am Vortag. ;-)
Nach einen schönem ausgiebigen Frühstück ging es auf die MTBs, Nicole hatte den Wunsch nach der Tour in den Süden, immer an der Isar lang. Ich hatte schon bedenken, durch den Englischen Garten zu fahren, schließlich ist heute in Bayern Feiertag, aber es war recht friedlich, Dank auch der Ferien hier in Bayern.
Bis nach Grünwald ging es dann auch recht hügelig immer schön bergauf und bergab. Es ist aber auch eine sehr schön Tour. Einige nutzten diese als Trainingstour, es kamen uns doch einige Mountainbiker mit richtig Speed entgegen. Hinter Grünwald verwirrten dann die Schilder. Ein Schild zeigt nach Wolfratshausen über die Brücke, am anderen Ufer zeigt das gleiche Schild wieder zurück, ja wohin denn nun??? :-(
Wir sind auf der Seite geblieben und weiter gefahren, wobei es hier nicht gerade weit geht, Sackgasse. Also zurück und erst einmal beim Brückenwirt eine Mittagspause eingelegt. Super Service, guter Preis, einfach zu empfehlen.
Hier haben wir beschloßen, wir kehren um und machen einen Boxenstopp im Aumeister, den wollten wir meinen Bruder unbedingt zeigen. Gesagt getan, zurück und schön zum Aumeister ein Radler trinken. Von dort sind wir schnurstracks zum Mühlenpark in Garching wieder ein Radler trinken gefahren und danach zur Mühle in Ismaning um noch ein Radler zu trinken. Der Tag endete dann als nettes  Biergarten hopping, war aber sehr nett.
Vielleicht kommen wir ja mal irgendwann nach Wolfratshausen…

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München Nordosten - große Runde

Dienstag 4. August 2009 von Andreas

Mein Bruder kommt in zwei Wochen zu Besuch und bringt sein neues Rad mit, also muss ich ihm ja was bieten. Einiges an Touren hatte ich ja schon rausgesucht, aber für den Freitag steht noch eine offen. Die soll eine Kombination aus meinen beiden Runden hier im Münchner Nordosten werden.
Also heute morgen auf etwas bessers Wetter gewartet und gegen Mittag alles geschnürt und los.
Zuerst ging es Richtung Oberschleißheim um dann über die kleinen Dörfchen nach Haimhausen zu fahren. Von dort aus via Fürholzen, Halbergmoos, Schwaig, Notzing ging es über Parsdorf und Feldkirchen wieder nach Hause. Von den Höhenmetern geht sie auch, man kann sie also auch ohne weiteres als Flachlandtiroler locker fahren.
Es ist eine sehr schöne Tour, die werde ich ihm wohl anbieten. Ich bin die knapp 93 Kilometer ohne große Pausen gefahren, somit locker in 3,33 Stunden und einen guten 26,50er Schnitt. Es gibt aber auch reichlich an Biergärten unterwegs, einen davon sollten wir uns dann am Freitag aussuchen. Ich freu mich schon drauf.

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Isar-Inn und Mangfall Radweg Kombi

Samstag 1. August 2009 von Andreas

Unseren letzten Urlaubstag wollten wir noch ein mal richtig schön mit einer etwas größeren, dennoch ruhigen, Radtour beschließen.
Da wir schon ein wenig vom Panoramaweg Isar-Inn gelesen haben, der soll ja richtig schön sein, wollten wir diesen fahren und danach über den Sempt-Mangfall Radweg wieder zurück nach Ismaning. Also eine richtig schöne Kombination, um nicht mit dem Auto oder mit der Bahn fahren zu müssen.
Um an den Isar-Inn Radweg zu kommen, mussten wir über den geplanten “Zubringer” immer an der B471 bis nach Haar fahren. Das ging auch recht gut, denn der Weg geht zu fast 100% über Radwege, zwar etwas nervend immer neben den Autos, aber es ging.
Von Haar ging es weiter Richtung Keferloh, um dort den Panoramaweg zu treffen. Dieser Weg ist sehr gut ausgeschildert, man kann sich also nicht verfahren. Es geht stellenweise über kleine Nebenstrasse und Wald- sowie Feldwege. Mit dem MTB und Treckingbikes ist dies fahrbar, mit dem Rennrad nicht zu empfehlen. Leider waren die Alpen im Dunst, somit hatten wir die versprochene Aussicht nicht, aber man konnte die Berge wenigstens erahnen. Schade, denn das wäre die absolute Krönung gewesen.
Da es stellenweise recht viel außerhalb von Wälder lang ging, also mit recht wenig Schatten, war der Tag nicht gerade gut gewählt, voller Sonnenschein und knapp 30 Grad waren dann doch echt hart.
Kurz vor Grafing haben wir im Biergarten der Schloßgaststätte Falkenberg unsere wohlverdiente Mittagspause eingelegt. Diese Einrichtung ist absolut zu empfehlen. Preis und Service passen hier noch zusammen.
In Grafing haben wir uns dann an den Sempt-Mangfall-Radweg gehalten, denn wir wollten ja eine Runde drehen. Auch hier waren genügend Hinweisschilder vorhanden, somit immer gut sichtbar. Leider ging es komplett durch Ebersberg, das würde ich beim nächsten mal anders fahren, es war nicht unbedingt das Highlight des Tages.
Aber nachdem wir das gemeistert hatten, sind wir durch den Ebersberger Forst doch wieder recht friedlich weiter gekommen. Den kurzen Abstecher zur Strasse hätten wir uns eigentlich sparen können, denn den Mangfall Radweg wollten wir nicht komplett durch ziehen, der sollte ja ansich auch nur als eine Art von Verbindung dienen. Der Radweg ist hier halt absolut genial, den bin ich schon mal mit dem Rennrad und macht riesen Spaß.
Wir hatten zwar erst gedacht, im Biergarten in Grub noch eine Pause zu machen, doch das ließen wir dann sein. Über den Speichersee ging es dann nach Ismaning.
Zum Schluß standen 87 Kilometer auf der Uhr, mit soviel hatten wir absolut nicht gerechnet. Und nach meiner gestrigen Powertour mit dem MTB an der Isar merkte ich heute dann auch endlich mal jeden der gefahrenen Kilometer.
Dennoch werde ich diese Tour ein wenig abgeändert noch für die übernächste Woche mit dem Rennrad planen, denn die Gegend rund um den Panoramaweg ist einfach nur schön und viele der Strassen sind voll Rennradtauglich.

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