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Ein Blog meiner Radtouren

Archiv für Juli, 2009

Rund um den Chiemsee

Mittwoch 29. Juli 2009 von Andreas

Da wir noch nie am Chiemsee waren, planten wir eine kleine Reise dorthin, logischerweise mit den MTB´s auf dem Autodach.
Ein wenig hatten wir uns darüber schlau gemacht, es gab laut Touristenwerbung einen Chiemsee Uferweg, der mit knapp 60 km um den kompletten See herumführen soll, den wollten wir nutzen. Laut Werbung verläuft er überwiegend Ufernah und führt an zahlreichen Strandbädern vorbei.
Der Chiemsee ist knapp 100 km von München entfernt und zum Parken hatte ich mir den Ort Prien ausgesucht. Gleich am Anfang vom See, Abfahrt Bernau. Am Anfang vom Ort gibt es einen Kreisel, wenn man diesen gleich in der ersten Ausfahrt verlässt, erreicht man auch einen Parkplatz direkt am Uferweg. Aber Vorsicht, an vielen Parkplätzen gibt es eine Durchfahrtshürde für alle Fahrzeuge die höher als 2 Meter sind, somit kommt man mit Dachradträgern nicht durch. Wir haben die Räder einfach runter genommen und sind dann mit dem Auto rein.
Der Uferweg war wie gesagt gleich am Parkplatz und somit konnten wir auch sofort loslegen. Recht schmal am Anfang gehalten, hoffentlich nicht den ganzen Weg so, ging es im Uhrzeigersinn um den See. Schöne Aussichten hat man, denn die Berge kommen immer wieder mal ins Blickfeld, anfangs muss man sich aber noch dazu umdrehen.
Am Chiemsee ist sehr viel durch Privatwege und -gelände gesperrt, man findet auch immer wieder Schilder über die Verhaltensweise am und um den See. Keine Wildvögel füttern, Hunde an die Leine (machen wieder nicht viele) und vor allem nicht von den Wegen abweichen. Die Natur soll halt Natur bleiben, das ist auch schön so.
Der Weg ist von Anfang an sehr gut ausgeschildert, man kann sich eigentlich nicht verfahren. Karten hatten wir dennoch mit, schließlich kannten wir unsere Scoutfähigkeiten von Pirna noch.
An jeder Ecke findet man einen Segelclub, reichlich an Booten steht auch rum. Aus diesem Grund findet man nicht viele Möglichkeiten, an den See zu kommen.
Gegen Mittag schlug nun endlich langsam der Hunger durch und wir suchten einen Biergarten um uns zu stärken. Es dauerte ein Weilchen, bis wir dann endlich einen gefunden haben, leider hatte wir wohl gerade eine recht “tote” Ecke erwischt. Aber wir wurden fündig. Der Kellner war ein wenig durch den Wind und etwas mit den Mittagsgästen überfordert, aber zum Essen und zu einem kleinen Radler (wir hatten bei der Bestellung keine Größenangabe gemacht) sind wir dann dennoch gekommen. Die absolut große und niederschmetternde Überraschung kam dann mit der Rechnung. Mein Schnitzel kostete 13,90 Euro, Nicole´s Saiblingsfilet war nicht billiger. Bei der Bestellung muss man auch ganz genau sagen, was man möchte, ich habe etwas anderes bekommen, leider habe ich es nicht reklamiert, ich hätte mir damit 3 Euro gespart. Salat muss man extra bestellen und kostet im kleinen Format fast 4 Euro, diese Gaststätte ist in meinen Augen nicht zu Empfehlen, die Preise passen hier absolut nicht.
Egal wir mussten weiter. Gestärkt vom Essen und von der fetten Rechnung ging es recht flott um den See. Wir man an den GPX Daten erkennen kann, mussten wir uns auch mächtig ins Zeug legen, denn es ging mit dem Chiemseeuferweg Kilometerweise direkt an der A8 entlang. Vom See war weit und breit nichts zu sehen, nicht mal die Segelmasten der Boote konnte man erkennen.
Nach knapp 55 Kilometer sind wir am Auto angekommen und haben alles wieder verstaut, wir wollten einfach nur Heim.

Fazit:
In meinen Augen verdient dieser Weg nicht den Namen Chiemseeuferweg, Rundweg vielleicht, aber mehr auch nicht. Extrem nervend war das ewige Fahren neben der Autobahn, hier könnte man einen anderen Weg suchen und finden. Das er überwiegend Ufernah verlaufen soll, konnten wir nicht erkennen. Schade.
Für uns hat sich wohl, so hart es sich auch anhört, der Chiemsee erledigt.

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Velonale 2009

Sonntag 26. Juli 2009 von Andreas

Anlässlich der BikeExpo in München wurde heute das erste Jedermannrennen, die Velonale, in München Riem gestartet.
Logischerweise musste ich dabei sein und bin extra deswegen gestern schon aus dem Urlaub wieder heim gekommen. Schnell zum Messegelände zur Startnummernausgabe und noch ein wenig in der BikeExpo nach der neusten Technik schauen.
Etwas mehr als ungewöhnlich war der Inhalt vom “Starterbeutel” = Plastiktüte. Hier befand sich irgendein komisches Deo drin, aber viel anzüglicher fand ich doch die Fusspilzcreme….. ;-)
Soll das heißen, alle Rennradler haben Fusspilz?

Naja was soll´s, damit kann man noch leben.
Heute morgen gegen 9:00 Uhr bin ich gemütlich mit dem Rad los, Riem ist ja nur 13 KM von mir entfernt, konnte ich also als Aufwärmstrecke recht gut nutzen. Der Start war ja erst um 10:00 Uhr, somit konnte ich doch gut ausschlafen.
Als ich angekommen bin, konnte man sich schon mal die erste Kehre und die ersten Meter der Strecke anschauen, Zeit war ja noch genug. Ich hatte auch noch einen netten Gesprächspartner aus Dortmund getroffen, der war in Berlin zufälligerweise auch noch im gleichen Startblock wie ich gewesen. So klein kann die Radwelt sein.
Wir hatten uns ein bißchen verplappert und mussten uns echt beeilen, damit wir noch rechtzeitig zum Start kommen.
Punkt 10:00 Uhr ging es los, ich war im Block 1 und dort sah man auch wieder einiges an gutem Material. Auch die Fahrer sahen alle sehr gut trainiert aus. Nach dem Start ging es gleich rechts raus und recht schnell kam die erste Wendestelle. 3 Runden zu je 20 Kilometern waren zu meistern, ich hoffte wie immer auf ne gute Truppe. Die fand sich an sich auch recht schnell, aber so richtig einig war sie sich doch nicht. Es ging dennoch mit einem guten Schnitt von um die 35 km/h um die Strecke, manchmal auch nur mit 30, stellenweise sogar um die 40 km/h. Wir waren so um die 6 Fahrer, die sich leider die ganze Zeit nicht so richtig einig war, ein schöner Kreisel kam irgendwie nicht so richtig zu Stande. Ich versuchte immer wieder mal ein wenig die Truppe auf Geschwindigkeit zu bekommen, aber wenn ich ein wenig anzog, folgten die anderen leider nicht so richtig.
Durch den Rundkurs mussten wir auch 6x über die Brücke fahren, welche die Schienen der Bahn überquert, das war zum Schluß schon echt mörderisch.
Nach der Zweiten Runde an der ersten Kehre holte uns die erste große Gruppe vom Block 2 ein, die aber auch mit einem recht heftigen Stiefel vorbeizogen. Hier versuchte ich dran zu bleiben, was mir nicht so richtig gelang, ich musste meinem schnellen Anfangstempo leider doch Tribut zollen. Leider hatte ich auch nur Getränke dabei, die Riegel und Gels hatte ich vergessen.
Aber es fanden sich noch zwei weitere Fahrer, mit den ich die letzte Runde recht gut und schnell vollenden konnte.

Fazit: Für die 1. Velonale kein schlechtes Jedermannrennen. Die Strecke war gut, leider ein wenig unflüssig wegen den 4 Kehren pro Runde aber ansonsten gut gesichert und sauber. Wenig Gefahrenstellen, ich hatte auch nur 2 leichte Unfälle erkennen können.
Wenn die Befüllung der Startbeutel noch ein wenig anders ausschaut, kann daraus doch ein recht gutes Event werden. Mal schauen, ich denke, dass ich das nächste mal auch wieder dabei sein werde.

Es folgt noch meine Platzierung, die habe ich noch nicht.
[Update]
Die Ergebinsse sind da, ich bin doch besser gefahren als gedacht. 38,8 km/h Schnitt ist mehr als OK und 148. von knapp 250 Teilnehmern geht auch noch. Ich bin auf alle Fälle Zufrieden mit dem Ergebniss.

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Pirna

Samstag 25. Juli 2009 von Andreas

Für dieses Jahr haben wir uns einen Radelurlaub in Pirna ausgesucht. Gesagt getan, Räder aufs Dach und weg. Losgefahren und angekommen sind wir leider im Regen, aber das sollte sich über die gesamte Woche legen.
Pirna die Stadt der sächsichen Schweiz, oft gebeutelt durch Kriege, aber vor allem auch durch die vielen Elbhochwasser, ist eine wunderschöne Stadt. An vielen Strassen- und Häuserecken wird man an die vielen Hochwasser mit den Markierungen erinnert und wenn man sich anschaut, wie schön die Stadt wieder ist, will man diesem grauen einfach kein Glauben schenken.
Wir wollten mit dem Rad einiges erleben und auch ein mal in die Stadt Dresden fahren, um die wiederaufgebaute Frauenkirche zu bewundern. Einiges kannte man ja noch von den Klassenfahrten, sehr viel davon ist einfach in Vergessenheit geraten. Es war wieder sehr schön und wir haben auch eine sehr schöne Stadtrundfahrt gemacht.
Unsere MTB Touren führten uns zur Festung Königsstein, in den Norden von Pirna, nach Meißen, zur Bastei und in den Süden von Pirna.
Ich habe alle Touren mit meinem Garmin aufgenommen, weil man leider nicht sehr viel im Internet finden kann, es ist doch eher eine Wanderhochburg.
Viel Spaß beim lesen, stöbern und nachfahren. ;-)

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Pirna Tour 5

Freitag 24. Juli 2009 von Andreas

Unseren letzten Tag in Pirna wollten wir mit einer Radtour in den südlichen Raum von Pirna und Umgebung beenden.
Diesmal bereitete ich mich zirka 60 Minuten auf die Planung vor, Karten und Navi halfen mir dabei. Da ich die in einer Karte angezeigte Postmeilensäule sehen wollte, sind wir als erstes Richtung Krebs gefahren, einige Anstiege waren natürlich inbegriffen. Schließlich ist das Hinterland nicht weniger hüglig. Das merkten wir auch und hatten mit Anstiegen um die 15% und Abfahrten um die 18% zu tun. Aber wir waren recht gut im Training, das sollte uns also nicht groß stören. Der Weg zur Postsäule (Vorsicht hier stimmt der Wegweise nicht, falsche Richtungsangabe, Karte stimmt) war steil,aber mit leichtem Schotter gut zu bewältigen.
Der eine Abzweig, ich glaube es war die gelbe Markierung, war wieder nur zum Touristenveräppeln, denn wir haben das Ende gesehen und um da runter zu kommen hätte man einen total verwachsenen Abhang runter “laufen” müssen. Zum Glück haben wir eine Abzweigung später genommen. ;-)
Von da aus sind wir den Lohmgrund durch um wieder einen so heftigen Anstieg in Rottwerndorf hoch, den Eichgrundweg genießen zu können. Ich denke, das war locker ein 20%er, leider habe ich kein Schild oder ähnliche Hinweise finden können. Wer diesen Weg kennt und die Prozent weis bitte mich darüber informieren.
Weiter ging es über Struppen und Weisig zur Elbe und wieder nach Hause, wir mussten ja leider die Koffer packen. ”An der Schranke” hinter Rathen machten wir unsere verdiente Mittagspause, wieder mit Bockwurst für Nicole und ich nahm diesmal ein paar Wiener. Die Aussicht ist wie fast überall in der Gegend einfach genial. 
falscher Wegweiser

Postmeilensäule

 

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Tour 5

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Pirna Tour 4

Donnerstag 23. Juli 2009 von Andreas

Nachdem wir den gestrigen Tag mit eine Städte Tour in Dresden und einem Kinobesuch verbrachten, wollten wir heute wieder eine MTB Tour starten.
Ich hatte wieder mal geplant. Also keine Angst, wir werden uns schon irgendwie verfahren…. ;-)
Plan war, nördlich der Elbe die Stadt Wehlen anzuschauen und vielleicht noch auf die Bastei zu fahren.
Aber wie schon am Montag, irgendwann hörten die Markierungen mal wieder auf, oder wir haben sie übersehen. Es ging mal wieder querwaldein, einmal haben wir uns sogar die Regenhosen angezogen, der Brenneselwald war zu groß und musste nun mal durchquert werden.
Wo ist der Weg?
Wasserdurchfahrt
Vorbei an kleinen Bächen, durch tiefen Morast über eine alte Bahnschiene drüber haben wir nach tragen und schieben der Räder auch wieder festen Boden unter den Füßen gehabt.
Irgendwie bin ich doch nicht der richtige Scout für solche Touren. ;-)
Über Mühlsdorf wollte ich runter in die Stadt Wehlen, aber wir haben uns so viel gedreht, das ich nach links abbog, anstatt mich nach rechts zu halten. Auf einmal waren wir wieder an der gleichen Stelle, wir haben uns ganz gewaltig im Kreis gedreht, NEIN…..
Also doch runter an die Elbe um nach Wehlen zu kommen. Dort haben wir am super kleinen Martkplatz uns etwas zu Essen und zu Trinken gegönnt und wieder mal über unsere Tour gelacht.
Von dort aus haben wir einen sehr schönen Radweg zur Bastei gefunden. Leider versagte hier mein Navi, da auf Grund der vielen hohen Berge rechts und links kein Satempfang mehr möglich war. Aber wenn ihr den Radweghinweisen folgt, kommt man auf alle Fälle ohne Umwege gut zur Bastei hoch. Von der Bastei aus sind wir dann Richtung Rathewalde um hier wieder runter an die Elbe zu fahren. Hier haben wir einen sehr schönen Weg nach untern gefunden, der über den Pionierweg an dem Amselstausee rauskam. Dieser Weg lohnt sich auch in die andere Richtung, zwar immer Bergauf aber nicht so, das man nicht oben ankommen könnte.Amselstausee

An der Elbe sind wir wieder nach Hause gefahren, erst mit der Personenfähre rüber und heim.

 

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Tour 4

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Pirna Tour 3

Dienstag 21. Juli 2009 von Andreas

Der zweite Tag unseres Radurlaubes in Pirna sollte ein Ausflug nach Meißen werden. Dies bedeutet an der Elbe Flussaufwärts durch Dresden nach Meißen, eintourig um die 48 Kilometer.
Da wir uns natürlich auch die Stadt Meißen anschauen wollten und den ganzen Tag Zeit hatten, waren wir der Meinung, das ist zu schaffen, uns treibt ja keiner.
Auch diese Richtung war vom Weg her sehr gut ausgebaut, an einigen Ecken sieht man die Hochwassermarkierungen vom Jahr 2002. Wenn man das so sieht, dann wird einem schon etwas komsich zumute, weil man so zirka 3 bis 6 Meter unter dem Höchststand gerade seinen Urlaub verbringt.
Die Hinfahrt haben wir fast ohne große Pausen gemeistert, zum Schluss mit doch recht heftigem Gegenwind. Kurz vor Meißen haben wir uns wieder in einen netten Biergarten gesetzt und etwas gegessen, nein heute ein Fischbrötchen und keine Bockwurst, und ein Radler getrunken.
Nach Meißen rein und rüber über die Elbe, wir wollten uns ja  den Marktplatz anschauen, und dieser ist Linkselbisch. Alleine schon die Ansicht, wenn man Meißen von der Elbe aus sieht, einfach herrlich.Meißen
Auf dem Marktplatz und den kleinen Gassen rundrum haben wir uns alles schön angeschaut und nach einem Softeis, ein ganz klein wenig shoppen sind wir wieder von dannen gezogen.
Auf uns warteten ja  noch die knapp 50 km nach Hause. Zum Glück mit etwas Rückenwind.
Da wir von gestern noch den netten Biergarten hinter Dresden kannten, wollten wir dort eine  kleine Pause einlegen, etwas Essen und Trinken. Wir haben aber an der Mühle, vor Dresden, die entsprechende Pause eingelegt und danach ohne Pause weiter nach Hause.
Zum Schluss standen 101 km auf dem Tacho, schon nicht schlecht. Abends sind wir faul und kaputt zu Hause geblieben, es gab Nudeln mit Tomatensoße und Carnito.

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Tour 3

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Pirna Tour 2

Montag 20. Juli 2009 von Andreas

Für heute hatte ich uns eine kleine Strecke abseits der Elbe rausgesucht, wir hatten ja die MTB´s mit und wollten die auch entsprechend nutzen. Unser lieber Vermieter hatte ja auch einiges an Kartenmaterial und ich hatte meinen Garmin dabei, es kann doch nichts schief gehen.
Also, immer der Wander- und Radroute mit der Kennzeichnung “Roter Punkt” nach. Dieses ging dann nach Pirna Copitz auch schon mal fast ganz gewalltig schief, denn die Markierungen waren nicht immer und überall gut zu erkennen. Aber ein netter Ureinwohner mit Rad half uns dann ein wenig aus der Patche, verfahren hatten wir uns danach immer noch.
Irgendwann kamen wir auch dann an der geplanten Stelle an und nun sollte es in den Wald gehen.
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Es ging auch in den Wald, aber die Weg waren irgendwie mehr als Wander- und Radeltauglich. Manchmal war man der Meinung, hier sollten die Touristen verschwinden. Die Wege waren durch den vielen Regen auch sehr glatt und schlammig, Bäume lagen im Weg, wo wir unsere Räder drüber und drunter durch heben mussten. Stellenweise ewig nur Bergauf geschoben, anders wäre es nicht gegangen. Mei, was habe ich hier für eine Tour rausgesucht….
Aber irgendwann hat ja jeder Berg ein Ende und dieses fanden wir dann glücklich aber erschöpft. Die erhoffte Pause im Biergarten Meixmühle hinter dem großen Berg erwies sich als Pleite, Montag ist dort nämlich Ruhetag.
Die Wege wurden auch immer besser, Asphalt und Schotterwege machten doch ein wenig mehr Spaß. Aber auch hier verloren wir mal wieder unsere Markierung. Also ohne Kartenmaterial sollte man sich nicht auf den Weg machen.
Plötzlich waren wir in Dresden, klar, es ist ja nun mal nicht weit weg von Pirna.
Hier haben wir auch die erste Pommesbude für eine Pause genutzt und logischerweise hat Nicole wieder eine Bockwurst und ich eine Currywurst gegessen.
Danach sind wir über das blaue Wunder auf die andere Seite der Elbe gefahren und wieder heim. Wir haben nach Dresden eine weitere Pause in einem Biergarten eingelegt um ein Radler zu trinken.
Am Abend genossen wir in Pirna im Refugium unser wohlverdientes Abendbrot, absolut zu empfehlen.

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Pirna Tour 1

Sonntag 19. Juli 2009 von Andreas

Unsere erste Tour sollte uns eigentlich nur gemütlich am Elberadweg Stromaufwärts führen, wir wollten halt erst einmal die Gegend erkunden.
Der Radweg ist sehr gut ausgebaut und es ging auch recht locker lang hin.
Am Abzweig zur Festung Königsstein überlegten wir, ob wir einen Abstecher dort hoch machen sollten. Wir überlegten nicht lang, rechts abgebogen und ab zur Festung. Diese liegt natürlich nicht unten an der Elbe, was wir auch recht schnell spürten. Der Anstieg war schon mal nicht schlecht. Kleinsten Gang rein und durch hieß hier dann nur noch die Devise.
Oben angekommen genossen wir den Ausblick Richtung Bastei und Lilienstein. Etwas gegessen und natürlich auch ein lecker Softeis, dann ging es wieder abwärts.
Wir sind dann weiter nach Bad Schandau gefahren und haben uns dort an einer total unscheinbaren aber netten Pommesbude eine Bockwurst und eine Currywurst als Mittagsessen gegönnt. Danach ging es wieder nach Pirna, mit einem kleinen Boxenstopp in der Elbwiesen Gaststätte zu einem großen Radler (Achtung: Groß bedeutet hier 0,5 l).

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Tour 1

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kein Regen, Sonne, aber reichlich Wind

Samstag 11. Juli 2009 von Andreas

Und das reichte schon, um endlich mal wieder das Rennrad aus dem Keller zu holen. Nach erfolgreichen schauen “der eiligen Arzeneimittel” der Tour de France, wollte ich auch ohne diese ganzen Mittelchen mal wieder eine schöne Tour machen. Das letzte mal war ich in Berlin auf dem Rennrad gesessen und es wurde wieder höchste Zeit.
Das Wetter war einfach herrlich, Sonne, Wolken aber dennoch reichlich Wind, vielleicht so um Stärke 2-3. Das reicht aber schon, um ordentlich was um die Nase zu bekommen.
Ich bin dann wieder mal meine 65er Runde gefahren und es lief von Anfang an sehr gut. Es flutschte nur so dahin, mit leichten Seitenwind war das auch nicht so das Problem. Aber es ist ja eine Runde, somit wusste ich, ich bekomme den Wind heute Abend von allen Seiten zu spüren. Viel war nicht los, es waren wohl alle auf den reichlich vorhandenen Volksfesten, somit hatte ich Ruhe und keine nervenden Autofahrer.
Zum Schluß stand ein sehr guter Schnitt von 30km/h auf der Uhr, bei dem Wind und alleine doch recht nett. Es war wieder eine sehr schöne Tour.

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