Androllie´s Homepage

Ein Blog meiner Radtouren

Archiv für September, 2008

29.09.2008

Montag 29. September 2008 von Andreas

Endlich, die nächste magische Zahl habe ich geknackt….4500 km für das Jahr 2008 sind erreicht.
Zirka 3 km vor Ismaning hat es dann geklingelt. Um dies zu schaffen bin ich heute extra an meinem freien Tag eine größere Runde mit dem Rennrad gefahren. Wettermäßig war ja der absolute Hammer, Sonnenschein pur.
Gegen 10:15 bin ich dann los, erst recht warm eingepackt, die Windjacke habe ich dann unterwegs abgelegt und bin über Oberschleißheim auf den kleinen unbelebten Strassen rund um Badersfeld und Hackermoos durch Ampermoching Richtung Kammerberg gefahren. Mir ging es recht gut und ich wollte ja mindestens 80 km fahren, damit ich diese Marke knacken kann.
Zwischen Kammerberg und Lauterbach habe ich dann am Feldrand in der Sonne auf einer Bank gemütlich eine Mittagspause eingelegt. Von dort ging es dann weiter Richtung Kranzberg, ja der Berg musste auch unbedingt mit dabei sein.
Erstaunlich, nach einem guten Jahr an km und Höhenmetern war es nur noch ein “Hügel”, es gab Zeiten, da hatte er mich besiegt, diesmal bin ich recht flott drüber.
Dann ab nach Freising und von dort aus nach Halbergmoos und über Zengermoos wieder nach Hause.
War ne sehr schön Tour, mein GPS Gerät hatte ich dabei, bei Bedarf kann ich die Daten zur Verfügung stellen.
Wenn das Wetter gut ist, dann hoffe ich in diesem Jahr die 5000 km zu schaffen, mal schauen.

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28.09.2008

Sonntag 28. September 2008 von Andreas

Bayern Landtagswahl und Wiesnsonntag, beides wollten wir heute über die Bühne bekommen.
Das Wetter sollte ja toll und warm werden und die Lederhosen passte ja auch noch. ;-)
Dennoch war heute Morgen ein schöner Hochnebel und nur knapp 5 Grad. Jacke drüber und ab zur Wahl, ging alles glatt und recht schnell von statten.
Gegen 11:30 Uhr wollten wir uns mit Michaela auf der Wiesn treffen. Bus und Bahn fuhren recht pünktlich, der Bus leider überhaupt nicht. Naja, wir waren dann doch etwas eher als Micha da.
Dann über die Wiesn, die Sonne schaffte den Durchbruch leider immer noch nicht. Massen über Massen, es war ja auch noch Italienwochenende, das hörte man auch. Die Zelte waren schon gegen Mittag dicht, aber wir haben einen recht guten Platz im Biergarten am Schottenhammel bekommen. Eine Maß Bier und ein halbes Hendel, sowie für die beiden Mädels Weiswurscht…sehr teuer aber lecker.
Dann schaffte es die Sonne doch noch und wir konnten gemütlich über die Wiesn schlendern. Einmal für 2 Stunden drüber, dann sind wir wieder Heim, Michaela wollte dann auch, schließlich schiebt sie schon ein recht nettes Bäuchlein vor sich her.
Bilder findet Ihr in der Galerie.

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27.09.2008

Samstag 27. September 2008 von Andreas

Es ist zwar ein recht ekliger Wind gewesen, dennoch bin ich nach dem Mittagessen auf mein Rennrad und wollte wenigstens eine kleine 40er Runde drehen.
Bin dann auch recht gut los am Speichersee und BMW Testgelände vorbei, über Neufinnsing (Baustelle) und über die bekannte Strecke wollte ich wieder über Feldkirchen nach Hause.
Und dann hatte ich den Schaden…..mein erster Rennradunfall. In Angelbrechting hat mich eine Autofahrerin, sie kam aus einen Gehöft, vollkommen übersehen. Ich konnte noch recht gut bremsen, leider aber nicht ausweichen, denn auf der Strasse kam von vorn ein Auto. Somit bin ich mit der Schulter auf Ihrer Motorhaube zum abrollen gekommen, mein schickes Rennrad lag dann vorm Auto….. :-(
Zum Glück ist nichts passiert, ich hatte mich doch recht gut abgerollt. An meinem “Liebling” ist auch kein näher zu erkennender Schaden entstanden. Räder sind gerade, kein Speichenbruch und auch sonst alles OK und voll funktionsfähig. Mei, das war ein Schreck. Die beiden Kinder im Auto haben recht große Augen gemacht und als ich zum Abschied noch meinte, sie sollen immer schön einen Helm beim radeln tragen nickten sie ganz zart und ängstlich…
Ich denke, die Fahrerin hatte auch ein wenig weiche Knie bekommen und wird hoffentlich besser schauen, wenn sie aus dem Hof fährt.

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26.09.2008

Freitag 26. September 2008 von Andreas

Überstundenabbau-trockenes Wetter-viel Wind…
Naja, dann eben mit dem MTB. Bedingt durch das Herbstwetter wird das MTB nun wieder mehr Kilometer machen als das Rennrad. Aber am Montag soll es ja noch einmal schön werden und auch da habe ich frei, dann werde ich das Rennrad wieder zum Einsatz bringen.
Heute Nachmittag bin ich dann mit dem MTB an die Isar lang, der Wind war dort nicht so zu merken, somit machte es auch viel Spaß. Bis hoch zu Freisinger Isarbrücke, auf der anderen Seite dann wieder runter bis zur Ismaninger Isarbrücke und dann wieder Heim. Diesmal voll auf Pace, ich versuchte nie unter 25 km/h zu kommen, wenn es ging immer so um die 27. Zum Schluß hatte ich dann einen 25er Schnitt drauf, fertig und glücklich kam ich zu Hause an.
Streckenkilometer = 52

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21.09.2008

Sonntag 21. September 2008 von Andreas

Aufgestanden und schon die Sonne gesehen, das hieß doch, nach dem Sonntagsfrühstück geht es ab auf das Rennrad.
Dennoch zog es sich ein wenig zu, Regen war aber nicht angesagt. Also warm angezogen und ab ging es. Meine Stammstrecke über Eichenried war ja leider wegen Bauarbeiten nicht zu fahren, somit bin ich die bekannte Strecke über Unterföhring und die kleinen Wege gefahren. Die Sonne lugte ab und zu dennoch hervor, es war einfach nur ein herrliches Radelwetter.
Viele habe ich nicht gesehen und so bin ich die Strecke komplett alleine gefahren, konnte mir keinen kurzzeitigen Windschatten organisieren. Zum Schluß dann noch ein bissl Halbergmoos und über Zengermoos dann wieder Heim. Pünktlich zur normalen sonntäglichen Nudelparty (Spaghetti) war ich wieder zu Hause. ;-)
Es waren wieder sehr schöne 65 Kilometer gewesen. Am Freitag habe ich ja frei, hoffentlich ist da Wetter noch Radtauglich, dann werde ich wohl noch ein paar km schaffen.

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O´zapft is - 20.09.2008

Samstag 20. September 2008 von Andreas

Pünktlich um 12:00 Uhr hatte Oberbürgermeister Ude mit zwei schnellen und sicheren Schlägen das Faß angestochen und die große Wies´n eröffnet.
Das Wetter war auch wieder recht Wiesnfreundlich und die Zelte bestimmt knacke voll…
Wir haben uns aber heute Nachmittag auf die MTB gehockt und sind nur eine kleine 19er Runde an der Isar gefahren. Nicole fehlte heute irgendwie die Kraft für mehr. Naja, die letzte Woche bin ich ja trotz morgendlichen 1 Grad dennoch mit dem Rad auf die Arbeit gefahren, es war trotzdem schön. Gute Klamotten sind hier alles.
Vielleicht ist Morgen das Wetter so, das ich das Rennrad noch mal rausholen kann.

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10.09.2008

Mittwoch 10. September 2008 von Andreas

Geschafft…..!!!!!
Heute Abend auf dem Heimweg habe ich kurz vor zu Hause die 4000 km Marke für dieses Jahr geknackt. Im Jahr 2007 waren es zirka 4050 gewesen, dies werde ich also schon mal diese oder kommende Woche übertreffen.

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08.09.2008

Montag 8. September 2008 von Andreas

Nah einer guten Heimfahrt von den CyClasscis und sehr guten Nacht habe ich nach dem Frühstück erst einmal Nachbereitung betrieben. Das Rennrad aus der Tasche raus, wieder alles zusammen gebaut, Sachen sortiert und dann zu Marco die Tasche wieder hin gebracht.
Nach dem Mittagessen habe ich dann noch eine 34er Ausrollrunde gedreht, es ging auch sehr gut, die Beine hatte ich echt schlimmer erwartet. Also irgendwie hatte mir das Jedermannrennen am gestrigen Sonntag dann doch nicht so viel anhaben können wie erwartet.
Dieses Wochenende in Hamburg war ein sehr einschneidendes Erlebnis, was auch noch sehr lange in meinen Erinnerungen hängen bleiben wird.
Schade, dass man einen solchen Bericht nicht immer so rüberbringen kann, wie man ihn erlebt hat.
Schaut einfach in die Fotogalerie und in den Artikel. Oder noch besser, wer die Möglichkeit hat, fahrt einfach mal mit.

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HH-CyClassics 2008 - Platz 205

Montag 8. September 2008 von Andreas

Endlich war es soweit, die langersehnten CyClassics. Wir hatten uns ja sehr früh schon angemeldet, somit hatten wir auch einen Startplatz erhalten.
Matthias hatte sehr Preiswert Tickets für die Bahn erhalten, Nutella sei Dank, mit 25% Rabatt. Rennräder in die Koffer und am Samstag ging es um 8.25 Uhr mit dem ICE nach Hamburg. Nach zirka 5:45 Stunden waren wir dort. Ab in die S-Bahn, erst mal zum Hotel. Dort eingecheckt, die Radkoffer durften wir unten im Konferenzsaal stehen lassen. Im Hotel wurde uns auch gesagt, das für die Teilnehmer dann am Sonntag Duschzimmer zur Verfügung stehen, super Service das muss man schon sagen. Nach einer kurzen Pause sind wir dann wieder in die City, wir mussten ja noch unsere offizielle Startaufstellung und -Nummer holen. Dies war am Gänsemarkt und dort war natürlich schon reichlich was los. Alles war sehr gut organisiert, wir hatten innerhalb von 20 Minuten alle Unterlagen erhalten. Ich holte dann noch mein bestelltes Trikot ab und wir marschierten dann wieder zur Alster. Hier fand natürlich, wie passend, auf dem Rathausplatz und am Jungfernsteig eine Radmesse statt. Buden über Buden mit allem was das Radlherz begehrt. Es war voll, aber alle super locker drauf und man merkte das Gedränge eigentlich nicht so richtig.
Und die ganze Zeit fuhr um die Binnenalster die Jugend die Youngclassics, es war also reichlich geboten.
In der Axel-Springer-Passage fand die Pastaparty statt, die wir so gegen 17:30 Uhr besuchten. Hier gab es eine recht gute Portion Nudeln und ein nicht so gut schmeckendes alkoholfreies Bier, naja, mir schmeckte es jedenfalls nicht…
Nach einer reichlich guten Pause und etwas gestärkt machten wir uns dann noch auf den Weg, um uns die Landungsbrücken anzuschauen. Ab in die U-Bahn, Tagestickets hatten wir ja und ein paar Stationen später waren wir auch schon dort. Es ist sehenswert, aber irgendwie taten mir dann doch die Füße weh und so richtig Ruhe hatte ich auch nicht. Somit sind wir zum Hotel zurück und haben in der Bar noch ein Bierchen getrunken. Dann noch die Startnummern angebracht, ein bissl Fussball geschaut und ab in die Kiste, 6:30 war die Nacht vorbei.
Ich habe recht gut geschlafen und war gegen 6:45 Uhr beim Frühstück, Matthias kam ein wenig später hinterher. Ein Blick aus dem Fenster und man sah einen freien Himmel. Der Wetterbericht hatte Sonne und wenig Wind versprochen und das traf auch ein, zum Glück. Gutes Frühstück und ab nach Oben umziehen, Klamotten packen und wieder runter, der Adrinalinspiegel steig stetig an. Unsere Startaufstellung war 7:40, Start war für zirka 8:25 Uhr angekündigt. Und rechtzeitiges Erscheinen sichert ja bekanntlich gute Plätze.
Bis zu unserem Startblock hatten wir nur 5 km, das war genau richtig zum Warm werden. Aber dann standen wir ja noch fast 45 Minuten, eh es dann endlich losging. In unserem Startblock waren alle die gestanden, die keine oder eine sehr niedrige Durchschnittsgeschwindigkeit angegeben hatten, voll war es aber dennoch. Ich hatte echte bedenken, ob man hier überhaupt Rad fahren konnte.
Gegen 8:30 ging es dann los, wer eine Klingel hatte bimmelte wie ein Weltmeister, aber es ging recht gesittet von statten. Bis zum richtigen Start hatten wir ein bissl an Meter, somit konnte man sich wieder etwas aufwärmen. Und vor allem, die Strassen wurden breiter, es entspannte sich recht schnell.
Matthias machte die ersten Kilometer im Wind und fuhr eine recht gute Geschwindigkeit von knapp 35 km/h. Immer schön Links, denn wir mussten doch recht viele überholen. Insgeheim hofften wir auf einen schönen Zug an dem wir uns anschließen konnten. Und wir erhofft, es dauerte auch nicht lange wurden wir recht flink von einem solchen Überholt. Erst mal rann und schauen. Die fuhren aber eine steife Briese von zirka 43 km/h, mei, sollte ich das wirklich so bis zum Schluß durch halten???
Es sammelten sich dann an diesem Zug so ungefähr 10 Rennradler, stellenweise waren es wohl sogar 15 Fahrer. Auch ein Tandem tummelte sich dazwischen und fuhr auch recht flink mit. Es war recht schön und wir machten echt gute Kilometer. Ratzifatzi hatten wir die ersten 15 hinter uns und immer schön um die 42 - 45 km/h. Auch ich war dann mal an der Reihe, wobei mein “Vorfahrer”, von dem ich die Führung übernommen hatte auf einmal nur noch 38 fuhr. Also einen Gang tiefer, rein in den Lenker und wieder auf 40-42 hoch gedreht. Es war einfach nur geil. Einige Kilometer bin ich dann im Wind gefahren und habe dann wieder die Führung abgegeben. Mir ging es blendend, ich hoffte echt auf einen guten Schnitt am Ende der Tour. Unterwegs haben wir leider einen echt schweren Unfall gesehen, der Sankra war zum Glück schon da. Aber schön sah es nicht aus und irgendwie nahm dann jeder ein wenig die Beine hoch. Kurze Zeit später ging es aber wieder im Affentempo immer schön links an den anderen vorbei, immer über 38 km/h stellenweise über 40. Irgendwann, ich war an sechster Position, Matthias an der dritten, ließ der vierte etwas abhängen. Das ging ja nun gar nicht. Also Gang wieder runter, raus aus der Reihe, raus aus dem Sattel und aufschließen zu Matthias, es tat weh die Lunge und die Oberschenkel brannten, musste aber sein. Und siehe da, die anderen warteten nur auf einen solchen Lückenschließer, denn sie hingen an meinem Hinterrad und waren wieder mit dran.
Rechts und links an der Strecke standen die Fans und jubelten uns zu, mit Rasseln, Tröten, Megaphonen und alles was man zum Lärm machen nutzen konnte. Ganz Hamburg schien auf den Beinen zu sein, um dem Jedermannrennen seine Aufwartung zu machen. Es war schön, aber wir haben bei der Geschwindigkeit leider nicht allzu viel davon mit bekommen, nur ab und zu konnte man nach links oder rechts schauen. Die Streckenposten waren auch alle sehr gut und jede unkenntliche Stelle war gut abgesichert, mit Strohballen, winkenden Streckenposten und so weiter. Leider war an einem Umfall, direkt hinter einer Kurve und dann noch links am Kurvenausgang, die Vorwarnung einfach zu spät, ich geh aber davon aus, dass es erst kürzlich passiert ist. Wir konnten den Unfall recht gut umschiffen, aber das parkende Polizeimoped kam doch gefährlich näher. Weiter ging es dann raus aus Hamburg, die Strecke kann sich jeder auf der Vattenfall CyClassics Page anschauen, ich möchte die Ortschaften jetzt hier nicht einzeln erwähnen. Dann eine Kehre bei Pinneberg und wieder über Holm, Wedel nach Hamburg rein. Die Verpflegungsstelle haben wir vollkommen außer acht gelassen, der Zug wollte Geschwindigkeit und nicht futtern. Bei 55 Kilometern war das auch nicht so wichtig.
Am Kösterberg fiel die Gruppe extrem schnell auseinander. Auch ich musste abreißen lassen und Matthias setzte sich mit zwei anderen aus dem Zug recht flink ab. Na gut, ab hier dachte ich, über diesen Hügel und dann schauen, das ich wieder ran komme. Aber auch ich konnte einige Absetzen, wurde hier dann aber auch  überholt, was die ganze vorherige Strecke nicht so war. Die Abfahrt nach Teufelsbrück wollte ich dann nutzen, um wieder auf Matthias aufschließen zu können und fuhr wie ein Verrückter. 55 und mehr sah ich auf dem Tacho, doch Matthias konnte ich nicht erkennen. Die beiden Mitstreiter am Berg waren dann auch weg, die hatte ich doch recht schnell verloren. Gut, entweder ich finde wieder einen Zug, oder ich musste die restlichen knapp 15 km selber im Wind fahren. Ab und zu versuchte ein überholter Rennfahrer in meinem Windschatten zu fahren, das war aber nicht lang, ich ließ einfach alle stehen. ;-) War ein sehr schönes Gefühl, wenn man schneller als wie die anderen ist….
Ein Fahrer sah mich kommen und ich merkte richtig wie er Geschwindigkeit aufnahm, der wollte mit mir mit. Schön dachte ich, endlich einer, wenn der gut mit zieht, dann können wir uns recht gut helfen. Tja, bei diesem Gedanken blieb es leider, der war dann auch wieder recht schnell weg. Meine 45-55 km/h Bergab waren ihm wohl zu schnell.
Dann endlich, hinter Teufelsbrück gibt es wieder einen Hügel, holte mich einer aus unserem alten Zug ein. Hechelt meinte er zu mir: “Schade *hechel-hechel* der Zug ist gesprengt.” Darauf ich:” Ja leider *hechel-hechel* aber den Rest *hechel-hechel* schaffen wir auch alleine sehr gut.”
Und so hielten wir auch recht gut zusammen. Immer schön abwechselnd, obwohl ich der Meinung war, das ich mehr im Wind fuhr, schafften wir doch einen guten Schnitt von an die 40 km/h. Die ganze Zeit hielt sich einer hinter uns im Schatten auf, geführt hatte er leider nicht. Wenn er nicht konnte, dann lieber so, als wenn er dann irgendwie im Weg steht. Ich nutze immer wieder die zu Überholenden als Windschatten und wir überholten doch wieder recht viele. Startnummern aus dem Block F und E waren auch darunter, Matthias meinte, sogar D hätten wir locker Überholt. Aber man konnte sich ja nicht alle anschauen.
Denn Hügel nach Pepermölenbeck bin ich im vollen Tempo rauf gefahren, raus aus dem Sattel und vollen Speed hoch. Wieder kurz meine kleine Gruppe gesprengt, egal, ich fahr hier eh fast alleine im Wind. Sie schlossen dann aber wieder auf, waren also doch nicht soweit weg. Ich muss auch sagen, ich bekam nicht viel mit, was sich hinter mir so alles abspielte, wie auch, denn man musste doch sehr aufmerksam nach vorne schauen.
Die letzten Kilometer ging es dann durch die Hamburger Innenstadt, die Fans wurden mehr und es wurde auch immer lauter. Wie die “Großen” in die Kurven rein, nach der Kurve wieder aus dem Sattel um Geschwindigkeit aufzunehmen. Das Ziel vor dem geistigen Auge wollte man immer schneller sein, es war einfach herrlich. ;-)
Zirka 2 km vor dem Ziel rief einer hinter mir 40er Schnitt sei OK wir sollen drehen…. Ich rief dann: ” na dann komm vor und zieh mit!”. Darauf hin hörte ich nur ein “achnö, hatte ich schon die ganze Zeit…” Depp der. ;-)
Somit rief ich meinem einen Mitstreiter zu, “los, die restlichen Meter schaffen wir auch noch in einem guten 40er Schnitt”. Wir demmelten wie verrückt. Kurve rechts-links-rechts-links…
Dann, endlich die rote Fahne, der letzte Kilometer. Dieser war vollkommen abgesperrt, hier sollten ja am Nachmittat auch die Profis durch. Rechts und links hinter den Absperrungen waren in 2er bis 3er Reihen die Fans und brüllten uns die letzten 1000 Meter in´s Ziel, wie in einem Tunnel fährt man hier durch und tritt immer schneller. Das spornt enorm an und macht riesen Spaß, ein echt geiles Gefühl.
900 Meter, mein Mitstreiter vorn, 700 wieder ich vorn, 500 wieder er, wir schafften doch eine recht gute Abwechslung. Hinter uns waren wohl zwei oder drei im Windschatten und nutzen dies auch gut aus.
Bei zirka 200-150 Meter vor dem Ziel scherte ich aus und “sprintete” leicht aus dem Windschatten über die Ziellinie. Hier hörte ich dann den Stadionsprecher: “ja und er zieht vorbei ins Ziel….” Ob er mich gemeint hat? Die drei hinter uns überholten mich nicht mehr. ;-)
Mein Mitstreiter fuhr dann direkt hinterm Ziel zu mir und wir klatschten uns erst einmal ab und beglückwünschten uns. Waren tolle 55 Kilometer, alle samt, auch die letzten 15 ohne Matthias waren sehr schön gewesen.
Weiter trudelten wir dann Richtung Transponderabgabe, hier traf ich dann Matthias auch wieder, der meinte, so lange hatte er gar nicht warten müssen und er sei erstaunt, das ich so schnell und so gut angekommen bin.
Auch ich war riesig stolz auf mich und hoffte auf einen guten Schnitt und eine gute Platzierung.
Transponderabgabe, Medaille geholt und noch etwas zum trinken. Ein bißchen dort noch rumgebummelt sind wir dann aber doch recht schnell in´s Hotel. Erst mal duschen, Räder einpacken und hoffen, das der Bahnhof in Hamburg eine Gepäckabteilung hat, damit wir die 4 Stunden bis unser Zug fuhr noch eine wenig die CyClassics betrachten konnten.
Im Hotel angekommen durften wir sogar wieder in unser Zimmer, schön geduscht, man tat das gut. Nachdem wir uns bedankt hatten sind wir mir der S-Bahn zum Bahnhof und siehe da, eine Gepäckabteilung. Also rein die großen Taschen und Koffer.
Somit konnten wir noch recht gemütlich durch Hamburg spazieren, alles anschauen und auch noch einigen Jedermannrenner der 155er Strecke beim Zieleinlauf zujubeln. Die Profis hatten wir uns auch noch angeschaut.
Dann in den Zug nach München, dort hatte dann Matthias von Michaela erfahren, das er mit einem 39er Schnitt den 165 Platz belegt hat und ich mit einem 38,74 den 205 Platz und das von zirka 5.000 Teilnehmern.
Man, so schnell war ich.;-) Und dann noch der 65 in meiner Altersklasse, ich war so Glücklich….
Solch eine Leistung und das erst in meiner zweiten Saison mit dem Rennrad!!!!

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05.09.2008

Freitag 5. September 2008 von Andreas

Heute habe ich Frei, schließlich muss ja alles für das WE in Hamburg vorbereitet werden.
Vormittag haben wir die Radkoffer organisiert und noch ein bissl eingekauft. Da das Wetter richtig schön ist und ich ja morgen fast den ganzen Tag im Zug hocke bin ich noch einmal los. Außerdem muss ich ja noch ein wenig Trainieren für die CyClassics…
Also bin ich wieder meine normal 50er Runde gefahren. Danach habe ich dann noch das Rennrad ein wenig geputzt und in die Radtasche verstaut. Heute Abend noch ein paar Dinge packen und dann ab.
Morgen 8:25 Uhr geht es ab, mal schauen wie es wird.

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