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Ein Blog meiner Radtouren

Archiv für August, 2008

31.08.2008

Sonntag 31. August 2008 von Andreas

Heute ist die 2. Etappe der Deutschland Tour im Olympiapark gestartet und die wollte ich mit unbedingt mal anschauen.
Matthias kam dann genialerweise auf die Idee, erst einmal zur Startaufstellung zu fahren und die ganzen Truppe und die schicken Räder anzuschauen und dann mal vorfahren um an der Strecke vielleicht noch einmal die Profis zu sehen.
Gesagt getan, bin ich gegen 10:30 Uhr auf mein Rennrad, die neuen Schuhe wollte ich ja auch noch testen, und bin zu Matthias gefahren. Dann zum Olympiapark, einiges war schon los, der Start war aber erst in 30 Minuten. Also genügend Zeit, sich mal die ganzen Räder und die Technik anzuschauen.
Mei-oh-mei…… Dort stand vielleicht Technik rum. Am liebsten gleich mal unsere Räder in die Ecke werfen und dort eines vom Auto nehmen, die haben doch genug davon….. ;-)
Ich denke mal, das auf den Radträgern der Wert höher war, als das Fahrzeug darunter. Schicke Teile, schicke Technik und einige bekannte Profis konnten wir auch noch erblicken.
Dann sind wir los, noch schnell Matthias sein Hinterrad gewechselt, er hatte einen schleichenden Plattfuss, durch den Olympiapark, um am Frankfurter Ring auf die Profis zu warten. Unzählige Autos und Motoräder vorneweg und innerhalb von 5-10 Sekunden waren dann zirka 150 Rennradfahrer an uns vorbei. Leichtes schönes schnuren auf dem Asphalt und einige Schaltarbeiten konnten wir noch hören.
Naja, das war es dann. Wir sind dann noch eine 71er Runde an der Regatterstrecke vorbei und auf den kleinen Nebenstrassen, alles an sich bekannte Wege für uns. Haben aber dennoch einen netten guten Schnitt gemacht, immer so um die 30-35 km/h. Hat wieder richtig Spaß gemacht. Noch ein wenig wegen dem kommenden Wochenende im Hamburg besprochen, am Samstag geht es los zu den CyClassics. Freu mich schon.
Die neuen Schuhe fahren sich absolute Spitze, laufen tun sie sich aber nicht so gut, sind halt Rennradschuhe. Bilder von der Deutschlandtour werde ich dann noch reinstellen.

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30.08.2008

Samstag 30. August 2008 von Andreas

Endlich Fischerfest in Ismaning……
Es wurde ja vom letzten Termin wegen extrem schlechten Wetter auf den 30. August verschoben und es war trocken und warm, es konnte also stattfinden.
Michaela und Matthias sind dann pünktlich gegen 12:00 Uhr mit ihren Citybikes eingetroffen und wir sind gemütlich zum Weiher gelaufen. Dort ein Radlermaß und eine Steckerlmakrele, die Preise waren sehr gut. Die Maß 5,00 und der Fisch 7,00 EUR, so kann man auch noch auskommen. Es war sehr lecker.
Danach sind wir dann noch einen leckren Eisbecher bei uns am Kreisel essen gegangen. Michaela und Matthiaas sind dann heim und wir nach einem schönen Kaffee noch mal auf die MTB´s.
Ein bissl den Fisch wegfahren und einfach nur draußen sein. Richtung Feringasee, dann zum Heimstetter See und wieder Heim. Sind dann sehr schöne 26 Kilometer geworden.

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Wendelsteinrundfahrt

Sonntag 24. August 2008 von Andreas

Leider hatten wir uns etwas zu spät für die Rundfahrt angemeldet, Matthias hatte Glück, er bekam die Startnummer für die 115 km Runde von einem Bekannten. Ich musste auf die Warteliste und schaffte es bis zum Platz 90. Die Mädels wollten eh “nur” die 50er Runde mit dem MTB fahren. 5 Tage vor dem Start kam dann leider die Meldung vom Veranstalter, das die Warteliste geschlossen wurde, keine Nachrücker mehr. Also plante ich halt die MTB Tour mit dem Damen, Teilnehmen wollte ich auf alle Fälle.

Am Freitag Mittag rief dann Matthias an, das ich die Startnummer von Marko erhalten könnte, ich sagte natürlich gleich zu, also doch Rennrad und die 115er Tour.
Freitag Abend packten wir dann die Klamotten, Radträger auf´s Auto, wir wollten ja Michaela und Matthias mitnehmen. Der Wetterbericht sah nicht gerade rosig aus, Dauerregen und viel Wind, das war die einhellige Meinung aller Wetterfrösche. Na toll, das kann ja was werden, egal, wir hatten bezahlt und genügend Regensachen dabei. Wechselwäsche für danach hatten wir im Auto mit dabei. Nichts ist schlimmer, als in nassen Klamotten nach Hause zu fahren.
5:45 Uhr war die Nacht vorbei, 6:45 wollten wir bei Micha und Matthias sein. Gutes Frühstück, Radklamotten an und die Räder auf´s Dach. Das Wetter war trocken, aber Windig. Dann die Räder von Micha und Matthias rauf und ab nach Au.
Wolkenlücken und leichter Sonnenschein - sollte es doch besser werden als versprochen…!!!???
In Au angekommen, auf feuchter Wiese geparkt, haben wir gleich die Räder runtergenommen, Sachen gepackt und dann ab zur Startnummer holen. Die Organisation war gut, innerhalb von 10 Minuten hatten wir alle Unterlagen. Wichtig vor allem, das Verpflegungsband am Handgelenk. Ohne diesem gibt es nix zu futtern.
Kurz noch auf die Toilette und dann haben wir uns getrennt. Die Mädels auf die 50er Strecke, wir auf die 115er. Die Strecke war sehr gut ausgeschildert.
Am Anfang lief es recht gut, ebene Strecke und vor allem trocken, das war das wichtigste. Wir haben dann eine Rennradfahrerin eingeholt und mit in den Windschatten genommen. Das ist absolut üblich und alle haben irgendwie jedem geholfen, wie eine richtig schöne große Familie.
Irgendwann nach den ersten 10 Kilometern mussten wir uns erstmal der Regenjacken entledigen und hielten dafür kurz an.
Weiter ging es und uns holte ein recht guter 4er Zug ein. Netten 30er Schnitt und geschnattert hatten die Vier, nicht zu fassen. Aber damit kamen natürlich die Kilometer zusammen. Wir konnten recht gut dranbleiben. Immer wieder ein paar Streckenposten und Hinweisschilder und vor allem, keine dummen Autofahrer, war alles sehr friedlich.
Auf einmal nahmen die Vier die Beine hoch und Mathhias meinte, nun macht er mal ein bisl die Pace, ich natürlich mit. Dann kamen die ersten Hügel, nun wusste ich, warum die die Beine hochgenommen hatten.
Irgendwo nach Nußdorf kam ein “kleiner” netter Hügel und den bin ich dann definitiv zu schnell angegangen. Hier musste ich dann vom Rad, man war das ärgerlich. :-(
Aber was soll´s, wenn man demmelt wie ein Hamster und nicht mehr von der Stelle kommt, dan geht halt nichts mehr.
Dann wieder auf´s Rad, Matthias hatte oben auf mich gewartet. Weiter über Mühltal, Ried im Winkl, Grainbach Richtung Aschau im Chiemgau ging es immer wieder hoch und runter. Manchmal kam es mir so vor, als wenn es nur hoch ging. Bei einer leichten Abfahrt brach mir auf feuchter Strasse leicht das Hinterrad aus, langsam … nur nicht stürzen!!!!
Die Landschaft ist einfach herrlich und das Wetter hielt.
In Sachrang hatten wir dann nach 55 Kilometer die erste Verpflegungsstelle. Die war auch nötig, unterwegs hatte ich ja schon einen Müsliriegel gefuttert.
Und hier war dann wieder die Ricthtig gute Organisation zu erkennen. Es waren reichlich Radler da, genügend Platz für die Räder war vorhanden und es gab ein Bufett von mal locker 20-30 Meter. Angefangen mit einer heißen Suppe (die auch sehr gut tat), Rührei (zirka 2000 sollen es gewesen sein) über Wurstbrötchen, Kuchen, Joghurt und Obst war reichlich vorhanden. Es ging auch alles recht schnell und gesittet von statten.
Gut gestärkt machten wir uns wieder auf die Räder mit einem kleinen Abstecher nach Österreich. Hier holte uns wieder ein guter 4er Zug ein, an den wir uns dann anschloßen. Nach geraumer Zeit stellte ich dann fest, das waren Mädels geswesen und die waren auch recht flott unterwegs. Bei der Abfahrt nach Sebi runter war es wohl für eine Ford K Fahrerin ein echt hartes einschneidenes Erlebniss, denn sie wurde so nach und nach von den Rennradfahrern in den Serpentinen überholt. Ich brauchte ne Weile dazu, weil es doch einiges an Gegenverkehr gab und ich nun mal kein Profi bin. Ein wenig Vorsichtig bin ich da dann doch runter. So um die 55 km/h auf diesen Abfahrten reichte ansich auch aus. Die Strassen waren ja auch stellenweise noch feucht.
In Reisach ging es dann über die “alte” Zollbrücke wieder nach Deutschland zurück. Hier haben wir diesen Damenzug verlassen und uns mal wieder der in Sachrang angezogener Regenjacken entledigt.
Dann ging es weiter über Agg, Wall, Seebach, Rechenau zum Tatzelwurm. Dort gab es wieder ein echt harten Aufstieg, den ich eigentlich “gut” meisterte, aber dennoch zwei kurze Pausen eingelegt habe. Immer wieder wurde man auf solchen Anstiegen von echt harten Jungs mit einem heftigen Tritt überholt. Es gab hier schon einiges an Halbprofis am Start. Nach einer Abfahrt ging es dann zum Sudelfeld hoch. Die Abfahrt nach Bayrischzell war dann wieder eine Herausforderung, feuchte Strassen und Geschwindigkeiten bis an die 70 km/h, immer mit festen Griff an den Bremsen. Auch hier ging mir einmal kurz das Hinterrad weg, aber ich bleib sitzen und bin dann wieder etwas langsamer runter.
Am Ende von Bayrischzell wartete schon Matthias und fotografierte wie wild. Er winkte mich durch und ich fuhr weiter, mit zwei Rennräder im Windschatten radelte ich einen 30er Schnitt. Matthias hatte echt zu kämpfen um ranzukommen, schoß dann aber dicht an mir vorbei. Wie immer mit einem Spruch auf den Lippen, aber mit fetten 40 km/h ging es dann weiter. Er im Wind und ich hinterher. Unsere beiden Begleiter haben auch nicht schlecht gedemmelt und geschnauft, aber dennoch gemeint, mei fahren die fix…
An der Krugalm war dann unsere zweite Verpflegungsstelle eingerichtet. Hier war es nicht anders wie an der ersten. Lecker Essen und von allem reichlich. Sehr gut waren auch die Kässpätzle gewesen.
Nach einer kurzen Pause machten wir uns dann auf die restlichen 15 km. Vorbei am Winklstüberl ging es dann auf recht guten Strassen wieder Richtung Au. Hinter Dürnbach war dann der Abzweig für die beiden unterschiedlichen Strecken. Links zur 165er Runde und rechts dann die 115er, die wir dann auch genommen hatten. Mehr wäre bei mir auch nicht drin gewesen.
Endlich, nach knapp 115 Kilomter sahen wir die ersten Richtungsweiser zum Ziel. Vorbei an der Wiese wo wir das Auto stehen hatten, die Mädels waren schon dort, wollten wir dennoch zuerst in´s Ziel kommen, ehe wir uns umzogen.
Angekommen, Zielfoto machen lassen, konnten wir uns dann auch endlich unsere Trophäe abholen.
Zum Schluss waren es knapp 115 Kilometer mit 1630hm, die Mädels sind 55 Kilomter und 625hm gefahren, Respekt. Kaputt, aber Glücklich holten wir unseren Preis ab und fuhren zum Auto. Hier haben wir uns in die mitgebrachten Wechselklamotten geschmissen, sind noch ein Radler trinken gegangen und haben die Strecke ausgewertet. Die Mädels hatten dann doch etwas mehr Regen, sind aber nicht pitschenass geworden. Auch sie hatten eine sehr schöne Strecke und die gleiche gute Organisation.
Dann zog es sich doch recht heftig zu und wir machten uns auf den Heimweg.
Es war ein sehr schöner Samstag und die Strecke hat sehr viel Spaß gemacht, im kommenden Jahr kommen wir wieder, dann aber nur die 50er Strecke und mit Hänger, der Zwerg von Michaela und Matthias muss ja dann auch mit.

 

 

 

 

Elevation Profile
http://www.vatti.de/gps-tracks/20080823.gpx

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11.08.2008

Montag 11. August 2008 von Andreas

Ich hatte heute ja noch Urlaub und das Wetter sah heute morgen auch sehr gut aus, somit bin ich noch einmal auf mein Rennrad und wollte eine Runde drehen.
Auf den ersten Metern merkte ich schon, die Beine sind heute aber auch wieder recht matt, mal schauen, welche Strecke ich heute fahren werde.
Bin dann rüber nach Garching-Hochbrück und dort dann nach Oberschleißheim. Hier bin ich dann die Strecke auf den Nebenstrassen geradelt (Badersfeld, Hackermoos), die ich schon einmal mit Matthias gefahren bin. Es lief ja recht gut, obwohl ich definitiv nicht die absolute “Höchstleistung” erreichen werde. Ich hatte ja Zeit und versuchte meine Kräfte einzuteilen und im Durchschnitt an die 27-31 km/h zu drehen.
Über Fürholzen ging es dann wieder Richtung Süden, Fischerhäuse wollte ich dann nicht fahren, am Wochentag ist die Strecke nicht so der Renner. Bin also dann erst Richtung Halbergmoos-Goldach und dort dann abgebogen Richtung Zengermoos. Ich wollte dann noch über die kleinen Strassen Rund um die Sendemastanlage des BR fahren, war aber zu fertig und bin auf der B388 direkt nach Hause gefahren. Leider hatte ich mir nichts zu Essen mitgenommen und das Rächte sich jetzt auch entsprechend hart.
Die Strecke fährt sich recht gut, GPS Daten kann ich auf Wunsch anbieten, Gesamt KM waren es 65 Kilomter.

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10.08.2008

Sonntag 10. August 2008 von Andreas

Trotz der sehr schönen Tour am gestrigen Samstag bin ich heute nach dem Mittagessen noch einmal mit dem Rennrad los.
Die Beine fühlten sich zwar ein wenig flau an, aber ich wollte mindestens eine 30er Runde drehen. Bin also hoch zu den Fischerhäusern-Halbergmoos-Notzing. Dort dann weiter nach Neuching, hatte gestern auf der Karte geschaut, das ich ja hier in Lüß dann auch abbiegen und abkürzen könnte, aber ich bin dann doch weiter nach Neufinsing und dann die “alte” normale Strecke an Parsdorf vorbei und über Feldkirchen wieder heim.
Es waren dann mal wieder 60 Kilomter geworden und das dann doch mit einem sehr guten Schnitt.
Montag und Dienstag habe ich ja noch Urlaub, mal schauen wie das Wetter ist und ob ich noch ein wenig mit dem Rennrad kann.

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MTB Tour um den Schliersee

Samstag 9. August 2008 von Andreas

Wie gestern schon angekündigt haben wir endlich die erste größere Tour für Nicole´s neues MTB geplant.
Es wurde ja nun schon einmal wegen Regen verschoben, aber für heute hatte der Wetterbericht eigentlich gutes Wetter und vor allen keinen Regen angesagt.
Dennoch musste ich natürlich am Vorabend noch die beiden MTB´s checken. Nicoles = alles Super. Meines = hinten einen Platten (schitte, nicht schon wieder)…. :-(
Na ein Glück, das ich das noch am späten Freitag Abend kontrolliert habe. Also Rad raus, Mantel gelöst und neuen Schlauch rein. Rad wieder rein und es eierte wie Sau. Was war das denn - nein, doch nicht heute Abend - ein Speichenbruch.
Also schnell hoch, Matthias angerufen, der zum Glück da und noch gemeint, ab zum Radlbauer und das Hinterrad vor allem mitnehmen. Dafür, das wir 30 Minuten am Freitag vor Ladenschluss erst dort waren, wurde uns geholfen und die neue Speiche gleich eingebaut. Super Service. Danke.

Somit konnten wir heute morgen gemütlich starten.
Wirklich mit den Hühnern aufgestanden und kurz vor 8:00 Uhr mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof. Dort warteten Micha und Matthias schon, sie hatten auch schon die Bahntickets. Ab in die Oberlandbahn und in Gmund wieder raus. Leider unterwegs mit nich gerade wenig Wasser von oben…
Ausgestiegen und erstmal halbwegs trocken, dennoch Regenjacken drüber. Mein mitgebrachter Rucksackregenschutz entpuppte sich dann als Seitentaschenregenschutz, aber irgendwie hielt er dann doch, obwohl er mindestens 5 Nummern zu groß war. ;-)

Aber wir sind leider nicht weit gekommen, es fing wieder an zu Regnen. Unter einen Scheunendach in Schmerold machten wir dann eine Regenzwangspause von locker 45 Minuten. Es regnete Bindfaden und wollte kein Ende nehmen. Dann wurde es endlich etwas heller und wir beschloßen die kleine Regenpause zu nutzen und zumindest mal in die Nähe eines Bahnhofes zu kommen. Matthias hatte leider seine Karte vergessen, ich hatte zum Glück den Garmin dabei.

Hier kam dann der erste extrem schwierige Berg. Kalt und nicht eingeradelt machten wir uns dran ihn zu erklimmen. Nicole hielt sich bis zum oberen drittel sehr wacker, dann versagten ihr die Kräfte. Und hier war dann gleich ne Übungsstunde mit Anfahren am Berg angesagt, Matthias war ein super Lehrer, Nicole schaffte es auf den dritten Anhieb sehr gut.
Aber nach kurzer Zeit stellten wir uns wieder unter ein großes Dach, der Regen war aber nur sehr kurz und die Wolken lockerten auf, also weiter.
Wir sind dann Richtung Hausham gefahren und haben uns erst einmal eine nette urige Gaststätte gesucht und wirklich lecker Mittag bekommen. Während dessen es natürlich wieder draußen regnete. Der Bahnhof war aber gegenüber, also kein Problem schnell in die BOB zu hüpfen.
Fertig und wohlgenährt sind wir dann aber dennoch wieder auf die Räder, kein Regen und ab und zu die Sonne in Sicht, also um den Schliersee kommen wir heute noch locker rum.
Das Wetter wurde immer besser und Matthias meinte, ohne die netten ”kleinen” Törtchen vom Cafe Winklstüberl sollten wir den Nachmittag nicht beenden. Ab und los, sau geile Torten und riesengroß sind die auch, wirklich ein spitzen Cafe. Ist definitiv eine Pause Wert.
Aber nach diesen vielen Kallorien mussten wir noch ein paar Kilometer machen, das Wetter wurde auch immer besser, die Regensachen hatten wir nun auch schon eine Weile nicht mehr an.
Plan war, einen “kleinen” Anstieg zu nehmen, den hatte ich schon im letzten Jahr mit dem Rennrad von Matthias bekommen und in extrem schlechter Erinnerung. Aber Nicole sollte Berge fahren und schalten üben.
Richtung Wörnsmühl ging es dann an einem kleinen Bach entlang, hier konnte man mal so richtig dem MTB seine Gegend zeigen. Nicole immer fleißig mit dabei. Dabei war auch eine Bachdurchfahrt, vor einigen Wochen wäre Nicole hier noch nicht durch. Sehr schöne Bilder dann in der Galerie…. ;-)

In Wörnsmühl traf uns dann der Berg. Mei, das war aber auch Steil. Nicole auf den ersten Gang und ab ging es, keinen Blick nach vorn und sie kam ohne einmal abgestiegen zu sein oben an. Prima!!!
Die Hügel namen kein Ende, immer mal kurze Flachstücke aber dann wieder Bodenerhebungen. Irgendwie hatte ich den Berg aber schlimmer in Erinnerung, damals aber mit dem Rennrad und einer ganz anderen Übersetzung und auch weniger trainiert.
Auch diesen Anstieg meisterten wir ohne schäden und dafür bekamen wir eine sehr schöne Aussicht geboten. Die Abfahrt schoß Nicole dann mit über 30-35 km/h herunter, freudig strahlend, ich glaube, das Bike ist genau das richtige für sie.

Dann ging es wieder nach Hausam um uns dort ein Eis zu holen und mit der BOB wieder nach München zu fahren.
Am Hauptbahnhof verabschiedeten wir uns von Micha und Matthias und gingen zur S-Bahn. Und hier kam die große Überraschung, die S8 hatte wegen Signalschäden auf unbestimmte Zeit Verspätung… und nu???
Wir hatten die Räder dabei, keine Münchenkarte wollten aber nach Hause.
Raus aus dem Bahnhof und gehofte Richtung Schleißheimer Strasse, es verschlug uns aber auf die Dacher. Naja, die Himmelsrichtung stimmte schon mal. Eine Frage an eine Passantin brachte keinen Erfolg, sie wusste eigentlich nicht so richtig bescheid. Aber ich sah dann den Olympiaturm und das war schon mal gut. Durch den Olympiapark und dann Richtung Arena, ein sehr schöner Radweg, schafften wir es dann über die Heidemannstrasse zur Isar und dann endlich Heim nach Ismaning.
Zusammen hatten wir dann 70 km für den heutigen Tag drauf, fertig und Zufrieden waren wir gegen 20:45 Uhr zu Hause.

Bilder in der Galerie, GPS Daten auf Wunsch.

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07.08.2008

Donnerstag 7. August 2008 von Andreas

Glücklich aus dem Italienurlaub wieder Heim gekommen, aber leider die 10 Tage nicht einmal auf dem Rad gesessen. Zwar Shopping und Wandern, aber das ist kein Ausgleich…
Aber heute Abend war ja noch sehr schönes Wetter, somit bin ich endlich wieder auf mein Rennrad gestiegen. Die Flurmöbel waren fertig aufegbaut und ab ging die Post.
Am Himmel zeigten sich zwar einige dunkle Wolken und der Wind war auch nicht zu verachten, aber ich wollte los… ;-)))
Da ich wie schon erwähnt 10 Tage nich Rad gefahren bin, hatte ich nur eine kleine Tour im Kopf und auch nur gemacht. Es waren dann 36 Kilometer, die aber in einem Schnitt von um die 30 - 34 km/h. Es geht also doch noch. Man muss aber sagen, das ich einige Kilometer mit guten Rückenwind hatte, dafür aber auch einiges an Gegenwind bewältigen musste.
Es war wieder wunderschön. Morgen soll es ja nicht so toll werden, naja, es gibt ja noch einiges in der Wohnung zu tun und den Urlaub muss ich ja auch noch auswerten.
Am Samstag wollen wir dann ja auch noch mit Micha und Matthias in den Berge, mal schauen.

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Wanderung um Piovere

Dienstag 5. August 2008 von Andreas

Heute hatten wir uns eine Wanderung um Piovere rausgesucht. Wir hofften auf eine ebenso gute Beschilderung wie Rund um das Montecastello, wie sich später herausstellte war dem leider nicht so.
Aber wir haben ja wieder zurück gefunden. ;-)

Mit dem Auto sind wir die 5 Kilometer von unserem Bungalow nach Piovere gefahren, Susann ist nicht mit. Dort sollten wir laut Beschreibung am Ende des Ortes einen Parkplatz finden und von dort sollte dann die Wanderung losgehen.
Da wir über einige unterschiedliche Wanderwege einen Rundkurs machen wollten, ging es mit dem Weg 252 los, das war jedenfalls in der Karte so ausgewiesen. Diesen Weg fanden wir dann schon mal nicht. Den gewünschten Parkplatz leider auch nicht, aber das Auto sind wir dann doch recht gut losgeworden.
Garmin an und ab ging es auf einer Asphaltstrasse, die sich in Serpentinen nach oben zog. So stand das auch drin, aber keine weiteren Wanderschilde zu sehen. Nur am Anfang konnten wir das Schild 244 erkennen, ging in eine andere Richtung und konnten wir leider auch nicht auf unserer Karte finden, also ließen wir diesen Weg im wahrsten Sinne des Wortes einfach mal links liegen.

Es war sehr warm, um die 30 Grad und wir konnten nur den Serpentinen nach oben folgen, leider nicht gerade erbauend und eine tolle Aussicht hatten wir leider auch nicht, die Bäume verperrten uns die Sicht.

Die Stimmung sank und keine wollte mehr so richtig weiter. Eine neue Kurve und noch steiler nach Oben…:-(
Also bin ich etwas schneller los, denn ich hatte die Tour vorgeschlagen, dachte, wenn ich was finde OK, ansonsten kehr ich um und die anderen drei müssen nicht so weit laufen.

 

 

Und siehe da, ich fand endlich eine Markierung.

Der Weg 252 und der gewünschte Weg 35 waren zu sehen. Diese Strecke wollten wir ja auch laufen, also waren wir doch nicht so verkehrt.
Kurze Trink- und Esspause und dann ging es auf dem Weg 35 weiter.

 

 

Somit war dann die Stimmung auch wieder besser, es ging ja dann auch wieder Bergab. Unterwegs haben wir uns dann noch ein wenig in der Natur umgeschaut und auch eine Blume mit nach Hause genommen, hoffentlich wird sie bei uns daheim auch so schick. Aber wir haben ja auch einen “kleinen” Grünen Daumen.

 

 

 
Der Abstieg erwies sich dann aber als recht Straff und ging auch recht steil und wenig gut befestigt nach unten. Wer hier nicht mit festem Schuhwerk läuft ist selber schuld und hat leider auch verloren.

Plan war, den Weg 35 bis zum Weg 36 zu laufen und dann über den Weg 265 wieder zum Auto zu kommen.
Ich hatte aber berechtigte Befürchtungen, da wir nicht auf dem gewünschten Parkplatz waren, über den Weg 265 nicht direkt auf unser Auto zu stoßen. Oh-oh, dies habe ich meinen Mitstreitern aber erst einmal nicht erzählt, ich wollte ihnen ja nicht allen Mut nehmen…

Aber die Aussicht ist hier oben einfach genial.

 

 

 

 

 

 
Nach geraumer Zeit und wirklich schwierigen Weg und schwer erkennbaren Markierungen haben wir plötzlich den Weg 244 gefunden, aha, den kannten wir doch schon…
Somit haben wir einstimmig beschlossen, diese Abkürzung wollen wir nehmen, dann kommen wir in direktem Wege auf unser Auto zu.
Und hier ging der Horror eigentlich so richtig los. Dieser Weg war einfach nur der Hammer.
Markierungen extrem schwer zu erkennen, der Weg sehr selten benutzt und extrem Steil.
Langsam und sehr Vorsichtig sind wir diesen Wag auch dann gegangen. Ab und zu gab es eine wirklich schöne Aussicht, aber wir mussten wirklich immer auf diese Markierungen achten, damit wir uns nicht verlaufen.
Aber wir haben es dann doch geschafft und unser Auto wartete schon auf uns. Leider kein Schattenplatz, somit eine richtig nette Sauna im Auto.
Wir konnten und wollten eh nicht gleih los, erst mal etwas trinken und verschaufen, daqnn ging es wieder heim.
Eine sehr schöne Wanderung. Man sollte aber das richtige Schuhwerk dabei haben und nicht immer auf alle Karten vertrauen.
Auf diesem Weg gibt es auch keine Möglichkeit der Wasseraufnahme, keine Quelle oder ähnliches in Sicht, also reichlich Wasser mit nehmen.

Weitere Bilder findet Ihr in der Galerie, GPS Daten versende ich auf Anfrage gerne.

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