Dienstag 6. Juli 2010 von Andreas
15 Grad und wolkenbehangener Himmel, der Ochsenkopf war durch die sehr tief hängenden Wolken oder den Nebel nicht mehr zu sehen. Und da wollten wir heute rauf!
Eines war sicher, wir werden bestimmt alleine sein. 
Etwas wärmer mussten wir uns schon anziehen, wobei ich echt die Hoffnung hatte, das es sich um die Mittagszeit aufhellen würde. Somit zog ich mir nur die Ärmlinge über und stecke die Regenjacke ein. Beinlinge, wozu…???
Wr kamen auch wieder gut voran, langsam kannten wir uns ja aus, ich hatte eine lockere Abschlußfahrt geplant. Heute wollten wir den Ochsenkopf von der “südlichen” Seite her bezwingen. Dies sollte für Nicole zu schaffen sein.
Also sind wir wieder an der Schanze vorbei, haben aber die Weißmainquelle ausgelassen. Nicole zog gut nach oben, die letzten 4 Trainingstage zeigten Erfolg. Im Ganzen musste ich nur noch 3 mal kurz unterstützen. Kein einziges Mal ist Nicole abgestiegen, saubere Leistung.
Wir schon zu erwarten war, wir waren komplett alleine. Also konnten wir in Ruhe auf den Berg fahren. Zum Glück regnete es nicht, stellenweise war es aber frisch und ich hatte die Beinlinge im Hotel, mei, das wird kalt bei der Abfahrt.
Den Anstieg meisterten wir wie gesagt gut und verzogen uns oben gleich mal in die kleine Stube. Auskühlen wollten wir schließlich nicht. Nicole war total Happy, verständlicherweise. Nach eine etwas größeren Pause mit ein wenig Essen und Trinken, zogen wir uns die Regenjacken über, Nicole hatte sogar Beinlinge (Neid). Die Abfahrt ging gut dahin, immer schön die Beine in Bewegung halten, dann sollte es gehen.
An der Hütte von gestern machten wir wieder eine Pause, ein paar mal schaute auch die Sonne durch. Es war aber zu frisch, wir hielte es nicht lange durch und fuhren nach knapp 30 Minuten weiter.
Diese Strecke ist sehr gut befestigt und hat wenige “extreme” Steilstücke, somit ist sie auch für Touren- und Cityräder geeignet. Für die Abfahrt sind auf alle Fälle sehr gute Bremsen die größte Lebensversicherung.
In Bischofsgrün tranken wir im Cafe Kaiser noch einen Kaffee und gönnten uns zum Abschluß ein Vanilleeis mit heißen Himmbeeren und heißen Kirschen. Lecker.
Das war unser höhenmeterreicher Urlaub im Fichtelgebirge, sehr schön war es, das Wetter spielte zum Glück auch immer mit.
Wer Ruhe und Ausgeglichenheit sucht, wird hier auf alle Fälle fündig.
Die Übernachtung im Hotel-Gasthof Siebenstern ist empfehlen.

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Montag 5. Juli 2010 von Andreas
Nach dem gestrigen Ruhetag, der auch nötig war, sollten es heute dennoch keine wahnsinnigen Höhenmeter werden. Die Planung sah eine kleine Runde von zirka 20-25 Kilometer vor, vollkommen ausreichend bei dem Wetter.
Es ging auch locker und leicht los, an der Ochsenkopfschanze vorbei und immer um den Ochsenkopf herum. Auf der oberen Loipenstrecke, die war “gerade” und auch gut zu fahren. Vorbei an der Weißmainquelle, diesmal aber ohne Pause, dazu war es einfach noch zu früh.
An einer Abzweigung (Wanderweg) zum Ochsenkopf herauf, meinte Nicole, warum sollen wir nicht mal raufradeln, soweit wir eben kommen. Es waren ja auch nur noch 100 Hm, da es aber der Wanderweg war, konnten wir nicht einsehen und abschätzen wie die Beschaffentheit der Strecke war. Wir schafften es aber ohne größere Probleme, ich musste nur 3 mal aus der Pedale, Nicole ist am Anfang noch gefahren, dann aber doch fast die Hälfte der Strecke gelaufen. Aber, wir sind mit dem Rad hoch, das wollte ich ja eh… 
Wir sind die Strecke von Nordost her gefahren, sie ist an sich gut für MTBs zu befahren, dennoch ist sie für Anfänge sowie City- oder Treckingbikes absolut nicht geschaffen.
Recht stolz und glücklich sind wir am Ochsenkopf angekommen. Wetter war absolut herrlich, gut Sicht nach allen Seiten. Den Ochsenkopf herunter haben wir die “südliche” Strecke Richtung Fleckl genommen. Wenn dies als Auffahrt genommen wird, sollte sie eigentlich von jedem normalen Radfahrer zu schaffen sein. Auch mit Tourenrädern kann man hier den Ochsenkopf bezwingen.
Wir haben uns noch eine nette Mittagspause an einer der vielen Erholungsbänken geleistet und konnten dabei auch die frischen Blaubeeren kosten….LECKER.
Nach zirka 21 Kilometern und knapp 550 Hm sind wir zu unserem obligatorischen Kaffe im “Cafe Kaiser” gefahren. Der Tag war wie immer schön und Dank des kleinen Abstechers zum Ochsenkopf hatten wir auch ein kleines Highlight.

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Samstag 3. Juli 2010 von Andreas
Heute hatte ich uns nur eine Strecke um die 25 km geplant, schließlich sollte es auch ein extrem heißer Tag werden. Dies wurde uns am Bäcker auch deutlich gemacht, am Thermometer standen schon um 9:35 Uhr 32 Grad….
Ob wir das überleben…???
Ich hoffte, das wir, wenn wir in Richtung Höhenklinik fuhren, nicht sofort die steilen Anstiege bekommen, aber wie immer, die Hoffnung stirbt zuletzt.
Gleich am Anfang kam wieder ein extrem heftiger Anstieg. Innerhalb sehr kurzer Strecke mussten wir 150 Hm überwinden und das bei der Wärme, volle Sonne von oben, kein Schatten. Uns lief das Wasser an allen Ecken und Kanten. Die letzten Meter schoben wir das Rad, das war einfach zu viel. Wir brauchen mehr Bergtraining.
Wir sind ein wenig um den Schneeberg gefahren, immer wieder mit Höhen und Tiefen um dann um den Ochsenkopf herum zu radeln. Hier wollte ich einen guten Weg nach oben suchen, das meiste was ich aber fand, waren Wanderwege. An einem Weg stand ein Schild “Strassenschäden”, den nahmen wir dann doch nicht. Also blieb es beim herumfahren.
An der Weißmainquelle haben wir unser wohlverdientes Mittag eingelegt. Beim Bäcker hatten wir heute morgen zwei Zuckerschnecken und eine doppelte Semmel für insgesamt 1,60 € gekauft. Dazu hatten wir noch ein paar frische Kirschen. Das war einfach lecker und definitiv nicht so schwer im Magen.
Schließlich war Halbpansion gebucht und jeden Tag ein solches Festmahl wie die letzten beiden Tage lässt nur den Ranzen platzen. 
Die Strecke war für den heutigen Tag mehr als ausreichend.
Streckentchnisch war alles wieder gut bis sehr gut befahrbar, Rastplätze mit schönen Quellen am Wegesrand gab es reichlich. Auf alle Fälle lohnenswert.

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Freitag 2. Juli 2010 von Andreas
Heute haben wir uns nach dem Frühstück nach links aus dem Hotel gewagt, der Anfang war aber doch nur ein Wanderweg. Zum Schluss mussten wir vom Rad steigen und schieben.
Am anderen Ende des Weges kam die Überraschung, ein heftiger Anstieg erwartete uns und wir kamen bei fast 25 Grad am Morgen schon heftig ins Schwitzen. Oben angekommen legten wir erstmal eine kleine Pause ein, Wasser hatten wir ja einiges dabei, das wollte vernichtet werden.
Weiter ging es dann nur noch bergab. Oha, ich glaube, mein Weg heute ist mehr als anstrengend. Hoffentlich hielt es sich mit den steilen Anstiegen in Grenzen.
Dem war leider nicht so, immer wieder ging es gut bergan um danach auch wieder gut den Berg runter zu düsen. Das werden wieder Höhenmeter, die wir heute verbraten werden….
In Kornbach wollten wir eine Pause im Biergarten einlegen, laut Broschüre hatte die Gaststätte auch heute geöffnet. Schitt, diese Werbung war definitiv zu alt, wir saßen vor verschloßenen Türen.
Zum Glück hatte ich eine weitere Gaststätte im Tourenplan integriert. Die Weißenhaider Mühle lag auf dem Weg und hatte auch offen. Ein nettes ruhiges Fleckchen Erde, eine gute Bedienung und gute Küche ließen uns kurzzeitig die erlebten Strapazen vergessen. Aber wir konnten ja nicht ewig hier verweilen, wir mussten weiter. Ärgerlich war nur, dass es gleich wieder den Berg rauf ging. Irgendwann sprang zum wiederholten Male die Kette bei Nicole runter (ich muss echt die Räder checken) und wir mussten an einem leichten Anstieg halten. Die Anfahrt erwies sich als extrem schwierig, Nicole lag plötzlich wieder auf dem Popo, wie sie sich dabei das linke Knie lädierte ist mir bis jetzt noch nicht schlüssig. Ein wütender Schrei und ziemlich heftiges Gezeter mit “Ich habe langsam die Schnauze voll von diesem Urlaub…***…”, ging dabei fast unter. 
Zum Glück meinte sie es nicht so, aber nachdenklich macht mich das schon. 
Den Rest des Weges schafften wir gut, einiges an normalen geraden Strecken gab es ja glücklicherweise auch noch.
Über den Birnstiegel sind wir dann wieder in Bischofsgrün angekommen, ein absolut herrlicher Blick auf das Städtchen Bischofsgrün wurde uns auch noch geboten. Aber der Anstieg nach Bischofsgrün war so heftig, dass wir am Berg hielten und den Rest des Weges das Rad schieben mussten. Der Tag hatte nach den knapp 45 Km und den wieder fast 1250 Hm einiges gefordert, das bekamen wir nun zu spüren.
Auch hier muss man wieder sagen, die Wege sind gut für Fortgeschrittene Radler zu befahren. Verpflegung sollte man aber reichlich einstecken, man ist doch schon oft weit weg von jeglicher Zivilisation und findet nicht so schnell eine Raststätte.

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Donnerstag 1. Juli 2010 von Andreas
Nach einem sehr guten und reichhaltigen Frühstück sind wir gegen 9:30 Uhr mit den MTBs los.
Die Strecke hatte ich gestern schon heraus gesucht, wobei wir absolut nicht wussten, was uns an Hm bevorstand.
Es ging am Anfang auch ordentlich los, immer bergan und das nicht zu knapp. Nachdem wir endlich Bischofsgrün verlassen hatten, sind wir auf einem guten Waldweg angekommen. Hier ging es in aller Ruhe und urgemütlich immer geradeaus, keine Anstiege und ein guter Bodenbelag. Genau richtig für eine schöne MTB Tour.
Es gibt wenige GPX Daten von dieser Ecke, hier könnt Ihr diese Euch anschauen, auf genaue Streckenbeschreibung werde ich hier verzichten.
An einer Spitzkehre musste sich Nicole auch glatt auf den Hintern schmeißen und auch noch leicht das rechte Knie aufschubbern…..immer diese Fallsucht…. 
Ein Stein lag im Weg und sie kam mit dem rechten Fuß nicht mehr rechtzeitig aus der Klickpedale.
Ohne weitere große Stürze und Unfälle fuhren wir weiter Richtung Süden. Es ging ziemlich oft und viel nach unten, aubacke, das müssen wir wieder alles nach oben fahren. Keine Ahnung, was wir hier heute an Höhenmetern auf die Beine bekommen.
Über das Sophienthal und Muckenreuth (unser südlichster Punkt) ging es nun endlich wieder gen Norden, bergauf und bergab. In Neubau wollte ich irgendwo den Mittagstisch einrichten. Unterwegs konnten wir uns ja mit Riegeln versorgen. Wasser musste auch wieder nachgefüllt werden, die fast 30 Grad forderten eben ihren Tribut. Morgen müssen wir definitiv mehr an Wasser mit nehmen, es soll noch wärmer werden. Schön, denn so hatten wir es ja auch bestellt.
Kurz vor Neubau hatten wir auch eine sehr schöne Gaststätte mit Biergarten gefunden, die Bleaml-Alm. Essen und Getränke waren sehr gut und absolut Preiswert. Ein Abstecher lohnt sich auf alle Fälle.
Direkt in Neubau, nach diesem reichhaltigen Mittag ging es steilbergauf, hier kam der Hammer, klar, nachdem was wir alles bergab fuhren musste es auch mal bergauf gehen. Dennoch meisterten wir diesen Anstieg ohne größere Probleme.
Wir kürzten meine geplante Strecke ein wenig ab und fuhren direkt an der Sommerrodelbahn nach Bischofsgrün. Im Kaffee Kaiser genossen wir unseren wohlverdienten Kaffee, platt waren wir schon ein bisserl.
Insgesamt ist die Strecke sehr gut und für Fortgeschrittene problemlos zu befahren. Anfänger könnten sich heir schwer tun, da der Belag stellenweise sehr uneben und schotterig ist.
Die Strassen und Wege sind gut bis sehr gut zu befahren, es ist zu 90% nur Wald- und Forstweg. Ab und zu muss man eine größere Strasse kreuzen oder befahren.
Man sollte aber bedenken, das man auf den fast 45 Kilometern um die 1300 Hm befahren muss. Zu empfehlen ist die Strecke aber auf alle Fälle.

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Samstag 25. Juli 2009 von Andreas
Für dieses Jahr haben wir uns einen Radelurlaub in Pirna ausgesucht. Gesagt getan, Räder aufs Dach und weg. Losgefahren und angekommen sind wir leider im Regen, aber das sollte sich über die gesamte Woche legen.
Pirna die Stadt der sächsichen Schweiz, oft gebeutelt durch Kriege, aber vor allem auch durch die vielen Elbhochwasser, ist eine wunderschöne Stadt. An vielen Strassen- und Häuserecken wird man an die vielen Hochwasser mit den Markierungen erinnert und wenn man sich anschaut, wie schön die Stadt wieder ist, will man diesem grauen einfach kein Glauben schenken.
Wir wollten mit dem Rad einiges erleben und auch ein mal in die Stadt Dresden fahren, um die wiederaufgebaute Frauenkirche zu bewundern. Einiges kannte man ja noch von den Klassenfahrten, sehr viel davon ist einfach in Vergessenheit geraten. Es war wieder sehr schön und wir haben auch eine sehr schöne Stadtrundfahrt gemacht.
Unsere MTB Touren führten uns zur Festung Königsstein, in den Norden von Pirna, nach Meißen, zur Bastei und in den Süden von Pirna.
Ich habe alle Touren mit meinem Garmin aufgenommen, weil man leider nicht sehr viel im Internet finden kann, es ist doch eher eine Wanderhochburg.
Viel Spaß beim lesen, stöbern und nachfahren.
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Freitag 24. Juli 2009 von Andreas
Unseren letzten Tag in Pirna wollten wir mit einer Radtour in den südlichen Raum von Pirna und Umgebung beenden.
Diesmal bereitete ich mich zirka 60 Minuten auf die Planung vor, Karten und Navi halfen mir dabei. Da ich die in einer Karte angezeigte Postmeilensäule sehen wollte, sind wir als erstes Richtung Krebs gefahren, einige Anstiege waren natürlich inbegriffen. Schließlich ist das Hinterland nicht weniger hüglig. Das merkten wir auch und hatten mit Anstiegen um die 15% und Abfahrten um die 18% zu tun. Aber wir waren recht gut im Training, das sollte uns also nicht groß stören. Der Weg zur Postsäule (Vorsicht hier stimmt der Wegweise nicht, falsche Richtungsangabe, Karte stimmt) war steil,aber mit leichtem Schotter gut zu bewältigen.
Der eine Abzweig, ich glaube es war die gelbe Markierung, war wieder nur zum Touristenveräppeln, denn wir haben das Ende gesehen und um da runter zu kommen hätte man einen total verwachsenen Abhang runter “laufen” müssen. Zum Glück haben wir eine Abzweigung später genommen. 
Von da aus sind wir den Lohmgrund durch um wieder einen so heftigen Anstieg in Rottwerndorf hoch, den Eichgrundweg genießen zu können. Ich denke, das war locker ein 20%er, leider habe ich kein Schild oder ähnliche Hinweise finden können. Wer diesen Weg kennt und die Prozent weis bitte mich darüber informieren.
Weiter ging es über Struppen und Weisig zur Elbe und wieder nach Hause, wir mussten ja leider die Koffer packen. ”An der Schranke” hinter Rathen machten wir unsere verdiente Mittagspause, wieder mit Bockwurst für Nicole und ich nahm diesmal ein paar Wiener. Die Aussicht ist wie fast überall in der Gegend einfach genial.



Tour 5
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Donnerstag 23. Juli 2009 von Andreas
Nachdem wir den gestrigen Tag mit eine Städte Tour in Dresden und einem Kinobesuch verbrachten, wollten wir heute wieder eine MTB Tour starten.
Ich hatte wieder mal geplant. Also keine Angst, wir werden uns schon irgendwie verfahren…. 
Plan war, nördlich der Elbe die Stadt Wehlen anzuschauen und vielleicht noch auf die Bastei zu fahren.
Aber wie schon am Montag, irgendwann hörten die Markierungen mal wieder auf, oder wir haben sie übersehen. Es ging mal wieder querwaldein, einmal haben wir uns sogar die Regenhosen angezogen, der Brenneselwald war zu groß und musste nun mal durchquert werden.


Vorbei an kleinen Bächen, durch tiefen Morast über eine alte Bahnschiene drüber haben wir nach tragen und schieben der Räder auch wieder festen Boden unter den Füßen gehabt.
Irgendwie bin ich doch nicht der richtige Scout für solche Touren. 
Über Mühlsdorf wollte ich runter in die Stadt Wehlen, aber wir haben uns so viel gedreht, das ich nach links abbog, anstatt mich nach rechts zu halten. Auf einmal waren wir wieder an der gleichen Stelle, wir haben uns ganz gewaltig im Kreis gedreht, NEIN…..
Also doch runter an die Elbe um nach Wehlen zu kommen. Dort haben wir am super kleinen Martkplatz uns etwas zu Essen und zu Trinken gegönnt und wieder mal über unsere Tour gelacht.
Von dort aus haben wir einen sehr schönen Radweg zur Bastei gefunden. Leider versagte hier mein Navi, da auf Grund der vielen hohen Berge rechts und links kein Satempfang mehr möglich war. Aber wenn ihr den Radweghinweisen folgt, kommt man auf alle Fälle ohne Umwege gut zur Bastei hoch. Von der Bastei aus sind wir dann Richtung Rathewalde um hier wieder runter an die Elbe zu fahren. Hier haben wir einen sehr schönen Weg nach untern gefunden, der über den Pionierweg an dem Amselstausee rauskam. Dieser Weg lohnt sich auch in die andere Richtung, zwar immer Bergauf aber nicht so, das man nicht oben ankommen könnte.
An der Elbe sind wir wieder nach Hause gefahren, erst mit der Personenfähre rüber und heim.

Tour 4
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Dienstag 21. Juli 2009 von Andreas
Der zweite Tag unseres Radurlaubes in Pirna sollte ein Ausflug nach Meißen werden. Dies bedeutet an der Elbe Flussaufwärts durch Dresden nach Meißen, eintourig um die 48 Kilometer.
Da wir uns natürlich auch die Stadt Meißen anschauen wollten und den ganzen Tag Zeit hatten, waren wir der Meinung, das ist zu schaffen, uns treibt ja keiner.
Auch diese Richtung war vom Weg her sehr gut ausgebaut, an einigen Ecken sieht man die Hochwassermarkierungen vom Jahr 2002. Wenn man das so sieht, dann wird einem schon etwas komsich zumute, weil man so zirka 3 bis 6 Meter unter dem Höchststand gerade seinen Urlaub verbringt.
Die Hinfahrt haben wir fast ohne große Pausen gemeistert, zum Schluss mit doch recht heftigem Gegenwind. Kurz vor Meißen haben wir uns wieder in einen netten Biergarten gesetzt und etwas gegessen, nein heute ein Fischbrötchen und keine Bockwurst, und ein Radler getrunken.
Nach Meißen rein und rüber über die Elbe, wir wollten uns ja den Marktplatz anschauen, und dieser ist Linkselbisch. Alleine schon die Ansicht, wenn man Meißen von der Elbe aus sieht, einfach herrlich.
Auf dem Marktplatz und den kleinen Gassen rundrum haben wir uns alles schön angeschaut und nach einem Softeis, ein ganz klein wenig shoppen sind wir wieder von dannen gezogen.
Auf uns warteten ja noch die knapp 50 km nach Hause. Zum Glück mit etwas Rückenwind.
Da wir von gestern noch den netten Biergarten hinter Dresden kannten, wollten wir dort eine kleine Pause einlegen, etwas Essen und Trinken. Wir haben aber an der Mühle, vor Dresden, die entsprechende Pause eingelegt und danach ohne Pause weiter nach Hause.
Zum Schluss standen 101 km auf dem Tacho, schon nicht schlecht. Abends sind wir faul und kaputt zu Hause geblieben, es gab Nudeln mit Tomatensoße und Carnito.

Tour 3
Kategorie: Pirna 2009 |
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Montag 20. Juli 2009 von Andreas
Für heute hatte ich uns eine kleine Strecke abseits der Elbe rausgesucht, wir hatten ja die MTB´s mit und wollten die auch entsprechend nutzen. Unser lieber Vermieter hatte ja auch einiges an Kartenmaterial und ich hatte meinen Garmin dabei, es kann doch nichts schief gehen.
Also, immer der Wander- und Radroute mit der Kennzeichnung “Roter Punkt” nach. Dieses ging dann nach Pirna Copitz auch schon mal fast ganz gewalltig schief, denn die Markierungen waren nicht immer und überall gut zu erkennen. Aber ein netter Ureinwohner mit Rad half uns dann ein wenig aus der Patche, verfahren hatten wir uns danach immer noch.
Irgendwann kamen wir auch dann an der geplanten Stelle an und nun sollte es in den Wald gehen.



Es ging auch in den Wald, aber die Weg waren irgendwie mehr als Wander- und Radeltauglich. Manchmal war man der Meinung, hier sollten die Touristen verschwinden. Die Wege waren durch den vielen Regen auch sehr glatt und schlammig, Bäume lagen im Weg, wo wir unsere Räder drüber und drunter durch heben mussten. Stellenweise ewig nur Bergauf geschoben, anders wäre es nicht gegangen. Mei, was habe ich hier für eine Tour rausgesucht….
Aber irgendwann hat ja jeder Berg ein Ende und dieses fanden wir dann glücklich aber erschöpft. Die erhoffte Pause im Biergarten Meixmühle hinter dem großen Berg erwies sich als Pleite, Montag ist dort nämlich Ruhetag.
Die Wege wurden auch immer besser, Asphalt und Schotterwege machten doch ein wenig mehr Spaß. Aber auch hier verloren wir mal wieder unsere Markierung. Also ohne Kartenmaterial sollte man sich nicht auf den Weg machen.
Plötzlich waren wir in Dresden, klar, es ist ja nun mal nicht weit weg von Pirna.
Hier haben wir auch die erste Pommesbude für eine Pause genutzt und logischerweise hat Nicole wieder eine Bockwurst und ich eine Currywurst gegessen.
Danach sind wir über das blaue Wunder auf die andere Seite der Elbe gefahren und wieder heim. Wir haben nach Dresden eine weitere Pause in einem Biergarten eingelegt um ein Radler zu trinken.
Am Abend genossen wir in Pirna im Refugium unser wohlverdientes Abendbrot, absolut zu empfehlen.

Tour 2
Kategorie: Pirna 2009 |
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