Ein Traum geht in Erfüllung

Wie lange darf man träumen, bis sich ein Wunsch erfüllt? Wenn alles gut geht, bis Weihnachten vor der Tür steht oder man sich seinen Traum leisten kann oder mag.
Ein neues Rennrad wollte ich schon noch mal haben, natürlich mit der neusten Technik, Di-2 sowieso, das kenn ich ja schon von meinem 5 Jahre alten Scott. Und Scheibenbremsen, das muss auch sein. Tja, kommt die Frage nach dem Budget, nach der Marke und dem ganzen anderen drumherum.

Somit schaut ich bei allen namenhaften Herstellern, einige davon schaute ich aber nicht an. Favoriten waren dann schnell gefunden, Scott wieder? Trek ist auch schick, BMC, Cannondale etc….alles was es so gab.
Natürlich schaute ich auch auf Bianchi, die fand ich irgendwie schon immer gut.
Budgetgrenze war schnell gefunden, blieben dennoch die Hersteller. Dennoch entschied ich mich recht schnell, auf zur Schrannenhalle, dort gibt es einen Bianchi Store. 45 Minuten später hatte ich eine Bestellung aufgegeben, wobei Nicole dachte, ich schau nur und kauf im Frühjahr… 🙂
2-3 Wochen Lieferzeit, naja, was soll´s, Wetter ist eh grad nicht, kann ich auch warten. Ein paar Anpassungen hatte ich in Auftrag gegeben. Sattel brauch ich nicht, nehme ich meinen, Übersetzung anpassen auf 50-30….
Anfang der Woche rief der Mitarbeiter aus dem Store an, Rad muss ich bis Freitag abholen, der Laden wird geschloßen…oje….
Also Freitag hin, schnell noch die Restsumme überwiesen und in voller Vorfreude auf zum Store. naja, leider war es dann doch mit ein zwei Dingen anders. Übersetzung war dann doch 52-28, er konnte keine Ware mehr bekommen. Den Originalsattel hat er drauf gelassen, dann noch im Preis Carbon Flaschenhalter und Trinkflaschen, sowie eine Ordentliche Menge an Carbonpaste und Kleinzeug. Vielen Dank an die sehr gute Beratung durch den Verkäufer und den Techniker.
Nun steht der Bolide bei mir und ich warte auf Wetter, vielleicht am Sonntag….würde mich freuen.

am Scott schaut´s auch schick aus

Und fährt auch schön schnell, schaut gut aus, dreht wie nix, schnurrt wie ein Bienchen.
Am Scott laufen die Dinger ähnlich wie am Poison. Diese kleine Investition hat sich gelohnt. Werde mal schauen, was die in den kommenden Tagen noch so an Kilometer drauf bekommen. 🙂

First Step to a new Timemachine

Nachdem ich im letzten Jahr im Spreewald das erste mal ein Zeitfahren gemacht hatte, leckte ich Blut und wollte / will mehr. Aber zuerst muss ich irgendwie mal anfangen mir eine Art Zeitfahrrad aufzubauen.
Scheibenrad, naja, irgendwie bin ich von dem Thema dann doch weg. Aber es sollten doch schon Hochprofiler und Carbonfelgen werden. Aber die sind ja auch extrem teuer. Dank Matthias suchte ich aber dann in China und wurde fündig. Preiswert und gut denke ich. Man muss halt damit rechnen, das NextBusinessDay nicht drin ist, 4-6 Wochen muss man schon ausharren. Zoll kommt auch noch dazu, dennoch für knapp 400 € sind sie dann gestern endlich angekommen.
Sofort in den Keller und ab auf die Rennbüchse geschraubt. 🙂 Heute dann damit zur Arbeit und eine ganz kleine Runde nach Hause, Wetter war ja passend. Sonnig und vor allem trocken.
Qualität der Laufräder ist sehr gut, Zubehör ebenso. Felgenband, Schnellspanner, Bremsbeläge und Ersatzspeichen sind enthalten.
Die Laufruhe ist perfekt, geradeauslauf auch sehr gut. Bremsverhalten sehr gut. Rein schwarz, gibt es auch mit Logos, oder man klebt sich selber etwas drauf. Auch hier gibt es mittlerweile genügend Anbieter im Netz. Ich werde sie aber so belassen. Am Wochenende werde ich sie mal auf mein Scott schrauben und eine etwas größere Runde damit drehen.
Hier seht Ihr es an meinem Arbeitsrenner Poison.

Korsika – Etappen, Berge und Meer

Ein paar Bilder und Etappenberichte sollen es doch schon werden, obwohl es am besten ist, sich die Insel selber anzuschauen, zu erfahren, egal ob mit dem Rennrad oder MTB.
Wir sind mit dem Rennrad gefahren, geführt, somit musste wir uns nicht um den Transport der Klamotten kümmern. Mittagsverpflegung war auch für einen sehr fairen Preis mit enthalten.
Wir hatten 7 Etappen, somit auch entsprechend viele Hotels. Diese waren von 5 Sterne mit Pool und einem Hotel im Hinterland mit Sitzbadewanne….alles war dabei, nett und sauber waren sie aber alle.

Ein sehr schöner Ausblick

Die Touren waren allesamt sehr gut ausgesucht. Es gab sehr viele Ecken mit sehr schönen Ausblicken, ein bißchen zu wenig Fotopausen hatten wir gemacht, aber was soll man auch immer Fotografieren, ich hab so schon an die 250 Bilder.

Mittagspause mit Ambiente

Auffällig sind die doch oft sehr schwierigen Straßenverhältnisse. Viele der Straßen sind doch schon recht mürbe und man muss sehr oft um große Löcher einen Bogen machen. Sehr oft knallt es dermaßen, das man regelrecht Angst um sein Rad hat und es bis ins Mark auch wehtut.
Aber es gibt auch schöne Straßen. Friedlich waren aber alle anderen Verkehrsteilnehmer, obwohl man ja immer denkt, die Franzosen fahren ohne Regeln und ohne Sinn und Verstand. Nein, uns gegenüber waren sie immer sehr Höfflich und Zuvorkommend.

Mittag, sehr gut und ausreichend.

Das soll es ein wenig in kürze gewesen sein, mehr an Bilder macht ja dann auch keinen Sinn.
Fahrt einfach selber mal dorthin, entweder auf eigener Faust oder mit einem Tourenanbieter. Ich denke, außer quaeldich wird es noch andere geben.

Korsika Rundfahrt 2019

In diesem Jahr habe ich als Highlight die Korsika Rundfahrt mit Marion, Günther und Hannes durchgeführt.

7. Etappen, 800 km und knapp 15.000 Hm sollen es werden….sind es dann auch geworden. In den kommenden Tagen werde ich ein wenig davon berichten und einiges an Bilder einstellen.

Stilfserjoch Bikeday 2019

Einmal im Jahr ist die Zufahrt von allen Pässen für den Autoverkehr gesperrt und kann von den Radlern genutzt werden. Da ich noch nie auf diesem Berg war und Marion und Günther das vorgeschlagen hatten, haben wir uns extrem kurzfristig für die Tour entschieden. In Prad haben wir noch eine Unterkunft gefunden, einfach aber gut und für eine Nacht vollkommen ausreichend. Das bester aber war definitiv der Kaffee. 😉

Am frühen Morgen gegen 9 Uhr ging es dann los, Wetter war perfekt, Sonnenschein pur und um die 15-20 Grad.

Da es kein Zeitfahren ist, also komplett ohne Startnummer und ähnlichem, kann man den Pass urgemütlich angehen und muss keinen Stress machen. Ein wenig wollte ich auch die Aussicht und die schöne Passstraße genießen.

Am Anfang konnte ich noch recht gut mit Günther mithalten, bin dann aber doch meinen eigenen Schnitt gefahren. An einigen Kurven habe ich ein paar Fotos gemacht, die Aussicht nach oben war sehr schön, aber das musste ich ja noch fahren. Nach unten war es besser, cool, das habe ich schon geschafft. Ein wenig unschön ist die Nummerierung der 42 Keren im umgekehrter folge, heißt, man fängt unten mit 42 an… 🙂 komischerweise ist nicht jede Kurve auch mit einer Nummer versehen.

In zwei Keren konnte man etwas Wasser und zu Essen besorgen, ich hatte aber nur einmal Wasser nachgefüllt. Am Lustigsten fand ich aber, das man an zwei Keren das Jahres Trikot shoppen konnte…. :-), es gab auch einige Radler, die das genutzt hatten. Ich nicht, bin schön weiter.
Nach 2.34 Stunden war ich dann oben angekommen, fertig aber glücklich. Marion kam dann kurz nach mir. Über den Umbrapass sind wir dann wieder nach Prad zurück, in einem Affenzahn. Schließlich war auch ab Mittag am Joch schlechtes Wetter angesagt, da wollten wir rechtzeitig und vor allem trocken im Hotel ankommen.

Es war eine sehr schöne Tour, muss man unbedingt mal machen, wenn das Wetter passt, dann macht das einen riesen Spaß.
In diesem Jahr waren wohl zirka 11.500 Radler anwesend, alles was es auf zwei Rädern gab war dabei.
Ich komme bestimmt mal wieder.

Blick aus dem Hotel


1. Zeitfahren – Spreewaldmarathon

Lange habe ich immer irgendwie überlegt, ein Zeitfahren, och – des wäre doch auch mal richtig cool.

Zum Glück gibt es die ein oder andere Möglichkeit für uns Jedermänner, jedes Jahr auch beim Spreewaldmarathon. Da wir nun schon das 2. mal beim Marathon dabei sind, kann man ja auch gleich den Freitag nutzen und am Zeitfahren teilnehmen.

Nach der Anmeldung ging der Stress aber richtig los….was mache ich jetzt!?
Wie trainieren, was mit dem Rad machen, Scheibenrad – ja-nein, Essen und vor allem wie schlage ich mich, wie ist der Start, wie die Strecke.
Strecke ok, die konnte man sich vom letzten Jahr anschauen, die Zeiten auch und vor allem auch staunen, was die anderen Jedermänner da bei den 8 km auf die Strasse schmeißen. Phu, 40er Schnitt und mehr, das wird hart…
Meine erste Anlaufstelle war die Tour Zeitung, hier habe ich auch sofort eine sehr gute Antwort erhalten, was man wie am besten macht. Wie Trainiert man, was ißt man ein paar Stunden vorher etc. Vielen Dank hier an Robert Kühnen.

Nun musste ich nur hoffen, das das Wetter hier mitspielt und ich ein wenig trainieren kann. Immer wieder mal auf dem Weg zur oder von der Arbeit versuchte ich mit meinem Winterrennrad die 8 km Zeitfahren zu testen. Stolz war ich auf manche Zeiten und redete mir auch die Welt schön, hast ja die olle Kiste unterm Hintern, Winterreifen, die haben eh einen hohen Rollwiederstand und kalt ist es auch.
Dennoch, je näher die Tage um Ostern heranrückten, um so unruhiger wurde ich. Das Wetter und die Arbeit zwangen mich leider dazu, das ich mit meinem Scott kein Zeittraining machen konnte, umgebaut hatte ich es aber schon.

Naja, was sollte man machen, es ging nicht mehr zu ändern, der Termin war da. Das Wetter sollte trocken bleiben, die Strecke wurde auch angepasst 6,3 km, schöne Strasse, die konnte ich mir im Vorfeld schon mal anschauen. Leider holte ich mir zwei Tage vorher einen Schnupfen – ohnein, das nun nicht auch noch…egal, wenn es nicht zum Fieber kommt fahr ich.
16:01:30 war mein Start, Mittags einen Teller Nudel, dann gegen 14.30 los um von unserer Unterkunft in Lübben die 16 km nach Straupitz zu radeln. Dies wollte ich auch gleich zum Aufwärem nutzen. Startunterlagen holen und warten – hippelig und aufgeregt. Gegen 15:40 rollte ich noch mal kurz zum Aufwärmen los, dann wurde ich auch schon aufgerufen, immer in vierer Gruppen, ich war der 4. Starter.
Es war kein Start vom Podest, aber wir wurden von einem Starthelfer gehalten, der machte das sehr gut. Dann ging es los, die ersten 3 km gab es ganz leichten seitlichen Rückenwind, ich fühlte mich gut, der Schnupfen störte nicht. Die Strasse war perfekt, trocken und rollte auch sehr gut. Vor der Wendestelle konnte ich den 30 sec vor mir gestarteten Rennfahrer sehen, den wollte ich haben, schaffte ich dann auch recht schnell. Den 2. Starter sah ich dann zirka 1,5 km vor dem Ziel, den schaffe ich auch noch, dachte und hoffte ich. Leider war auf der Rückrunde der Wind von schräg-vorn, direkt vor Straupitz ging es leicht hoch, das zog mir irgendwie den Saft aus den Knochen, mein Hals war trocken, die Sahara war dagegen ein Feuchtgebiet…somit konnte ich den Fahrer nicht mehr einholfen, ein paar Meter fehlten mir.

Meine Zeit war dennoch sehr gut, 10:01.497 🙂 (Schnitt 38,15 km/h), ich war Stolz, am Ende ein wenig traurig, das mir hier 2 sec für unter die 10 fehlten…. 🙁

Aber, ich komme wieder…!!!! Ich brauch dringend ein Scheibenrad…!!!


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Endlich Mallorca

Sehr lange habe ich überlegt, ob ich irgendwann mal nach Malorca möchte…
Mallorca = Ballerman, mehr kennt man ja eigentlich nicht, aber es gibt auch schöne Ecken, Ballerman ist halt nur ein unter 0.1 % Anteil der doch sehr schönen Insel.
Somit war dann doch, auch nach vielen Informationen von lieben Freunden klar, wir buchen Mallorca und nicht Zypern oder die Adria. Philipp´s Bike Team machte es möglich, ein Rundumsorglos-Paket war schnell gebucht.
Pünktlich einen Tag vor meinem großen halben Jahrhunderttag setzten wir uns in München bei 3 Grad in den Flieger und sind am späten Abend bei 15 Grad in Palma gelandet.

Dort wartete schon unser Tranfser und brachte uns nach Santa Ponca in´s sehr schöne Hotel direkt am Meer.
Wir waren schon vom ersten Anblick der Empfangshalle begeistert, sowie vom Empfang der Damen an der Rezeption.
Schnell in´s Zimmer und ab zum Restaurant, das Abendessen wartete auf uns, das mehr als nur perfekt war.

Vatti.Bike

In den kommenden Tagen werde ich die Webseite wieder aufleben lassen.

 

Andreas Schier
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